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Ist 2026 das neue 2016?

Die ganze Welt, von Jung bis Alt, denkt plötzlich an das Jahr 2016 zurück. (Foto: pixabay)

In den ersten Wochen des Jahres 2026 ist ein bemerkenswerter Rückblick-Trend in den sozialen Medien aufgeblüht: „2026 ist das neue 2016“. Überall auf Instagram* und TikTok posten Nutzer aus aller Welt alte Fotos, Videos und Erinnerungen aus dem Jahr 2016 und vergleichen sie spielerisch mit dem Hier und Jetzt.

Der Trend fußt auf einer kollektiven Sehnsucht nach einer Zeit, in der Social Media noch weniger von algorithmischer Perfektion, Werbung und KI-Manipulation dominiert war. In den Instagram*-Feeds dominieren wieder Retro-Filter, unscharfe Selfies und „Throwback“-Posts, begleitet von Hashtags wie #2016, #Throwback, #2016vs2026 oder direkt #2026IsTheNew2016. Nutzer teilen Fotos aus ihrer eigenen Vergangenheit und stellen sie neben heutige Selfies, oft mit einem Augenzwinkern. Gerade jüngere Generationen (etwa Gen Z) nutzen diese Rückblicke, um ein nostalgisches Gefühl von Einfachheit und kreativer Freiheit wiederzuerwecken.

Russen mitten im Trend-Strudel

Auch an Russland ist der Trend nicht vorbeigegangen. So erinnert man dort mit einem zusätzlichen Fokus auf persönliche Freiheit und global vernetztes Leben, bevor geopolitische Spannungen zunehmend das Informationsumfeld beeinflussten. Russische Influencer greifen gerne auf internationale Meme-Kultur zurück und vermischen sie mit lokalem Humor und kreativen Rückblicken auf Mode- und Popkultur-Momente aus dem Jahr 2016.

Zu den bekanntesten russischen Flashmob-Teilnehmern gehört Xenija Sobtschak. Die Journalistin teilte Archivaufnahmen aus dem Jahr 2016 und kommentierte sie ironisch mit Anspielungen auf damalige Trends, politische Stimmungen und persönliche Veränderungen.

Auch Pop-Ikonen griffen den Trend auf. Valerija, eine der bekanntesten Sängerinnen Russlands, veröffentlichte einen direkten Vergleich: Bühnenfotos von 2016 neben aktuellen Aufnahmen. Die Reaktionen ihrer Fans zeigten, dass sich nicht nur ihr Stil, sondern auch die Wahrnehmung von Erfolg und Beständigkeit verändert hat.

Neben Musikern beteiligen sich zahlreiche Influencerinnen und Schauspielerinnen, die alte Instagram*-Posts, Outfits und Lebensziele reflektieren. Oft geht es dabei weniger um Äußerlichkeiten als um das Gefühl von Aufbruch, Freiheit und Hoffnung, das viele mit 2016 verbinden.

Deutschland: Alltag zwischen Rückblick und Realität

In Deutschland haben viele Prominente und Nutzer ebenfalls die Nostalgie-Welle aufgegriffen. Heidi Klum etwa teilte alte Magazincover und Familienfotos von 2016, Fußballstars wie Bastian Schweinsteiger posteten Selfies aus dem Jahr der Europameisterschaft. Für viele Deutsche wirkt  2016 heute wie eine Zeit, bevor große politische und gesellschaftliche Unsicherheiten das tägliche Leben stärker prägten.

Doch gerade im deutschsprachigen Raum werden solche nostalgischen Posts oft auch reflektiert: Einige Betrachter fragen sich, ob der Rückblick nicht zu verklärend ist. 2016 war politisch und gesellschaftlich keineswegs unproblematisch: Brexit-Debatten, kontroverse Präsidentschaftswahlen in den USA und andere globale Spannungsfelder prägten dieses Jahr. Dennoch zeigen sich viele Posts eher auf der kulturellen und ästhetischen Ebene nostalgisch statt politisch.

Mehr als nur ein Trend?

„2016 vs. 2026“ ist kein bloßer Social-Media-Gag, sondern ein kulturelles Phänomen, das zeigt, wie sehr digitale Gemeinschaften an gemeinsamen Erinnerungen hängen. Die Nostalgie offenbart eine Sehnsucht nach Authentizität, Einfachheit und sozialen Verbindungen, die viele heute im Netz vermissen.

Ob in Russland, Deutschland oder global: Die Rückblicke eröffnen einen Raum, in dem Menschen ihre digitalen wie persönlichen Geschichten verarbeiten – und dabei ein ganz neues, kollektives „Jetzt“ kreieren, das die Vergangenheit liebevoll reflektiert.

Viktoria Nedaschkowskaja

*gehört zum in Russland als ex­tremistisch anerkannten und verbotenen Unternehmen Meta

Запись Ist 2026 das neue 2016? впервые появилась Moskauer Deutsche Zeitung.

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