Die Olympischen Spiele bringen viele Emotionen – leider nicht nur positive. Das musste ein deutsches Eistanz-Duo schmerzlich erfahren. Der Auftritt endete früher als erhofft. Für Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan sind die Olympischen Winterspiele in Italien nach dem Rhythmustanz beendet – und das mit einer Platzierung, die deutlich unter den eigenen Erwartungen lag. Das deutsche Eistanz-Duo belegte nach einer fehlerhaften und sehr unsauberen Darbietung mit 63,67 Punkten den letzten Rang. Platz 23 reichte nicht aus, um den angepeilten Kürtanz der besten 20 Paare zu erreichen. An der Spitze liegen vor der Entscheidung am Mittwoch (19.30 Uhr) Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron aus Frankreich mit 90,18 Zählern. "Aus einer anderen Galaxie": Der Vierfach-Gott Ilia Malinin betritt die Arena Machtkampf: Jahrhundert-Talent kehrt in den Einkunstlauf zurück – mit Putins Beistand Erste Olympia-Teilnahme schnell vorbei Vor allem ein schwerer Fehler von Benjamin Steffan beim Twizzle, einer schnellen Drehung auf einem Bein, warf die fünfmaligen deutschen Meister weit zurück. Nach dem Auftritt rangen beide sichtbar mit den Tränen. Steffan erklärte: "Es war einfach nicht im Fuß. Die Kufen sind eng, das passiert schnell." Und fügte hinzu: "Mal gewinnt man, mal verliert man, heute war leider nicht der Tag, an dem man gewinnt." Für Janse van Rensburg und Steffan war der Wettbewerb in Mailand die erste Olympia-Teilnahme.