Mit einer Messerstecherei nahe des Wiener Westbahnhofs hat sich am Dienstag ein Geschworenengericht akribisch auseinandersetzen müssen. Die drei jugendlichen Angeklagten tischten bei Polizei, Haftrichter und jetzt vor Gericht die verschiedensten Versionen des Tathergangs auf. Fest steht, am Ende blieb ein Mann mit sieben Stich- und zahlreichen Schnittverletzungen in dem Park in Mariahilf zurück. Die Angeklagten (15, 16 und 18) bekannten sich des Mordversuchs nicht schuldig.