Olympique Marseille zieht nach der heftigen Niederlage gegen Paris Saint-Germain die Konsequenzen. Der italienische Trainer Roberto De Zerbi muss gehen. Der französische Erstligist Olympique Marseille hat sich nach der 0:5-Klatsche gegen Rivale Paris Saint-Germain von Trainer Roberto De Zerbi getrennt. Der 46-jährige Italiener war erst im Sommer 2024 verpflichtet worden und hatte den Verein in der vergangenen Saison auf den zweiten Tabellenplatz geführt. Die Trennung erfolgte laut Vereinsmitteilung "in gegenseitigem Einvernehmen". In den vergangenen Monaten blieben die Ergebnisse des südfranzösischen Traditionsklubs hinter den Erwartungen zurück. Marseille schied in der Champions League bereits nach der Ligaphase aus. Am letzten Spieltag hätte ein Unentschieden gereicht, doch das Team hatte mit 0:3 in Brügge verloren. In der heimischen Liga steht Marseille aktuell nur dem vierten Platz. "Nach Gesprächen zwischen allen Beteiligten der Vereinsführung – dem Eigentümer, dem Präsidenten, dem Sportdirektor und dem Trainer – wurde beschlossen, einen Wechsel an der Spitze der ersten Mannschaft vorzunehmen", teilte der Klub mit. Diese "schwierige gemeinsame Entscheidung" sei "nach sorgfältiger Abwägung im besten Interesse des Vereins getroffen worden, um den sportlichen Herausforderungen zum Ende der Saison gerecht zu werden".