Nach ihrem Olympia-Debüt wird Pola Beltowska massiv im Netz attackiert. Nun meldet sich die 19-Jährige zu Wort. Auch ihr Verband reagiert deutlich. Nach dem frühen Aus im olympischen Mixed-Wettbewerb verurteilt Polens Skiverband die massiven Anfeindungen gegen Skispringerin Pola Beltowska. Die 19 Jahre alte Olympia-Debütantin war als erste Springerin ihres Teams mit 82 Metern die Schwächste in ihrer Gruppe gewesen, Polen verpasste den Einzug in den zweiten Durchgang. Dafür übernahm sie die Verantwortung. "Mir ist bewusst, dass mein Sprung uns den Platz im zweiten Durchgang gekostet hat. Ich hatte Angst vor diesem Sprung. Ich wollte nicht enttäuschen, aber es hat nicht geklappt", sagte Beltowska zu polnischen Medien. Olympia 2026: Geschwisterpaar aus Grönland setzt Zeichen Olympia heute: Alle Entscheidungen und Zeitplan des Tages Über die Reaktionen, die ihr via Social Media entgegenschlugen, zeigte sich die Teenagerin entsetzt: "Ich lese keine Kommentare im Netz, aber ich bekomme solche Privatnachrichten, dass es einfach ungeheuerlich ist. Das ist so ein Hass, ich hätte nicht erwartet, dass Menschen so viel Hass gegen mich hegen können. Ich mache das nicht mit Absicht, aber ich werde von oben bis unten fertiggemacht." "Überschreitet alle Grenzen der Sportkritik" Am Dienstagabend veröffentlichte der polnische Skiverband eine Stellungnahme. Darin heißt es: "Wir billigen den verwerflichen Hass gegen Pola Beltowska nicht und werden ihn niemals billigen. Was wir hier erleben, überschreitet alle Grenzen der Sportkritik. Es handelt sich um einen persönlichen Angriff, der nicht nur der Sportlerin, sondern auch ihren Angehörigen Leid zufügt." Weiter erklärte der Verband: "Wir unterstützen sie nicht nur im Triumph, sondern insbesondere dann, wenn sie Zielscheibe rücksichtsloser Angriffe werden."