Добавить новость
World News
Новости сегодня

Новости от TheMoneytizer

VAR-Chaos: "Nur noch lächerlich" – Stefan Effenberg mit scharfer Kritik

Die anhaltenden Diskussionen um den Videoschiedsrichter könnten mit einem Kniff gelöst werden, meint t-online-Kolumnist Stefan Effenberg. Er kritisiert auch eine andere Entwicklung. Der DFB-Pokal geht in die entscheidende Phase. Mit dem FC Bayern , Titelverteidiger VfB Stuttgart , Bayer Leverkusen und dem SC Freiburg stehen vier Hochkaräter im Halbfinale des Wettbewerbs. Gerade für die Bayern geht es darum, es nach jahrelanger Durststrecke mal wieder ins Endspiel zu schaffen und dort dann auch den Pokal zu holen. Das ist das klare Ziel, das sie auch wiederholt selbst so kommunizieren. Sie erinnern sich an die letzten Jahre? Da gab es frühe, teils sensationelle Niederlagen gegen den 1. FC Saarbrücken oder Holstein Kiel , 2023 war gegen Freiburg im Viertelfinale Schluss. Jetzt sind sie zum ersten Mal seit 2020 wieder unter den letzten vier, und sie wissen ganz genau, dass sie keinen der nun noch möglichen Gegner unterschätzen dürfen. Mit RB Leipzig haben sie jetzt schon eine Mannschaft aus dem Wettbewerb geworfen, die in den letzten sechs Jahren zweimal den Pokal gewinnen konnte und zwei weitere Male mindestens im Halbfinale stand. Aber das 2:0 der Münchner am Mittwochabend wurde überschattet von einer strittigen Entscheidung bei einer Szene in der 27. Minute. Ich sage es ganz klar: Eigentlich muss jeder gesehen haben, dass das ein klares Foul von Bayerns Josip Stanišić an Leipzigs Antonio Nusa war, ob es nun innerhalb oder außerhalb des Strafraums war. Und das muss ein Schiedsrichter auf diesem hohen Niveau auch erkennen – ohne Hilfe des VAR. Zumal Daniel Siebert in der fraglichen Szene auch noch gut stand und freien Blick auf das Geschehen hatte. Ich verstehe den Ärger von Ole Werner Alles in allem war das ein sehr unglücklicher Auftritt von Siebert, seinen Assistenten und auch ihren Kollegen beim VAR. Denn wenn in der fraglichen Szene auf "kein Foul" entschieden wird, hätte Nusa im Umkehrschluss ja für eine Schwalbe die Gelbe Karte sehen müssen. Aber ich muss es ganz deutlich sagen: Diese VAR-Diskussionen nerven nur noch. In den vergangenen Wochen haben die deutschen Schiedsrichter nämlich überhaupt kein gutes Bild abgegeben. Die Schuld daran tragen aber hauptsächlich nicht die Unparteiischen auf dem Feld, sondern die im Kölner Keller. Da werden Entscheidungen getroffen, die niemand nachvollziehen kann. Situationen, die schon durch die TV-Bilder selbst für Laien klar zu beurteilen sind, werden auf nicht nachvollziehbare Weise bewertet, dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann und fragen möchte: Was soll das? Und das ist überhaupt nicht förderlich für die öffentliche Akzeptanz des VAR – im Gegenteil. Es ist nur noch lächerlich. Mal angenommen, Siebert hätte in der betreffenden Szene am Mittwochabend auf Elfmeter für Leipzig entschieden, dann hätte sich der Videoschiedsrichter bei ihm melden müssen, um darauf hinzuweisen: Stanišićs Foul an Nusa war vor dem Strafraum. Es hätte Freistoß gegeben. Siebert pfiff aber nicht – und der VAR bestätigte ihm dann offenbar auch noch, dass gar kein Foul vorlag. Eine Meinung, mit der die Unparteiischen allein standen. Wie kann das sein? Da verstehe ich den Ärger von Leipzigs Trainer Ole Werner , der die Situation mit "absoluter Wahnsinn" beschrieb. Darüber sollte die DFL nachdenken Irgendwann reichen dann auch die ungelenken Erklärungen von Schiedsrichter-Boss Knut Kircher nicht mehr aus. Er ist der Chef, und er muss die Entscheidungen seiner Leute schlüssig und unmissverständlich darlegen können. Wenn er das nicht schafft, haben wir ein ganz anderes Problem. Die ständigen Unklarheiten und nicht nachvollziehbaren Entscheidungen aus dem Kölner Keller bringen nicht nur die Schiedsrichter auf dem Platz in missliche Lagen, sie untergraben auch das Vertrauen in den Nutzen der technischen Hilfsmittel. Was aber kann getan werden, um solche Situationen bestmöglich zu vermeiden? Ich bin dafür, künftig auch Ex-Spieler ins Team der Videoschiedsrichter mit aufzunehmen. Frühere Aktive, die auf höchstem Niveau gespielt haben, können Fouls und kritische Szenen aus eigener Erfahrung ganz genau beurteilen und würden so wichtigen Input geben, der bei der Entscheidungsfindung hilft. Die DFL wäre bestens beraten, über diese Idee eingehender nachzudenken. Denn so könnten diese endlosen Diskussionen endlich ausgebremst werden. Ausgebremst hat Bayern-Torwart Manuel Neuer derweil die endlosen Diskussionen um ein Comeback in der Nationalmannschaft. Auf die Nachfrage, ob sein Rücktritt aus der DFB-Elf in Stein gemeißelt sei und nicht rückgängig gemacht werde, antwortete er nach dem Leipzig-Spiel unmissverständlich mit "Ja". Neuer? Diese Entscheidung gibt ihm ein, zwei zusätzliche Jahre Nun sollten auch alle, die es vorher nicht verstehen wollten, einsehen: Diese Tür ist endgültig zu. Und das ist vollkommen richtig so. Neuer will sich in seinen letzten Karrierejahren ganz auf den Verein konzentrieren – dieses Jahr wird er schließlich 40 Jahre alt, er braucht Pausen zur körperlichen und mentalen Erholung. Außerdem: Er hat genügend Welt- und Europameisterschaften gespielt, 2014 den WM-Titel geholt – was hätte er noch zu gewinnen? Seine Entscheidung kann ich hundertprozentig nachvollziehen, denn sie gibt ihm womöglich noch ein, zwei Jahre länger im Vereinsfußball. Es ist aber auch eine Frage des Respekts gegenüber der aktuellen deutschen Nummer eins, Oliver Baumann , dass Neuer ein DFB-Comeback nun erneut kategorisch ausgeschlossen hat. Anhaltende Diskussionen hätten auch den Schlussmann der TSG Hoffenheim beschäftigt, schlimmstenfalls sogar verunsichert. Nun aber – nach der langen Pause für Marc-André ter Stegen – kann er sich ganz darauf einstellen, als Stammtorwart unter Bundestrainer Julian Nagelsmann zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko zu fahren. Mitfahren wird auch BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck , dessen Zukunft in Dortmund aber noch unklar ist. Sein Vertrag bei der Borussia läuft 2027 aus. Nachdem er zeitweise sogar schon beim FC Bayern gehandelt wurde, fällt Berichten zufolge nun die Entscheidung zwischen einer vorzeitigen Verlängerung beim BVB und einem Wechsel zu Real Madrid . Schlotterbeck wäre ein herber Verlust für den BVB Hat Schlotterbeck das Potenzial für einen Klub dieser Größenordnung? Ja, auf jeden Fall. In den letzten zwei Jahren hat er einen Riesensprung gemacht und sich bemerkenswert entwickelt. Er zeigt konstant sein Potenzial, leistet sich wenige Fehler, ist zu einem Abwehrspieler internationaler Klasse gereift – und zur Führungspersönlichkeit innerhalb der Mannschaft, die sowohl intern als auch nach außen Verantwortung übernimmt. Mit ihm als Kapitän gewann die Elf von Trainer Niko Kovač sieben von zehn Bundesligaspielen. Dank seiner drei Tore und zwei Vorlagen gehört er zudem auch zu den offensivstärksten Verteidigern des Jahres. Dortmund wird alles tun, um ihn zu halten, und ich würde mir wünschen, dass er beim BVB bleibt. Sein Abgang wäre ein herber Verlust, sowohl spielerisch als auch menschlich. Auch die Verhandlungen zwischen Schlotterbeck und Dortmund laufen nicht ohne Spielerberater ab, wie es mittlerweile im Fußball üblich ist. Mein Weggefährte Matthias Sammer hat kürzlich angeregt, Berater "abzuschaffen". Ich habe zu meiner aktiven Zeit mit Norbert Pflippen zusammengearbeitet, einem der ersten großen Spielerberater in Deutschland. Nach einigen Jahren aber habe ich mich dann doch entschieden, bei Verhandlungen eigenständig zu agieren, weil ich auch den Anspruch hatte: Was so ein Berater kann, das kann ich auch, vielleicht unterstützt von einem Rechtsanwalt, der sich das Vertragswerk genau anschaut. Am Ende geht es doch schließlich nur um einige wenige Punkte: Gehalt, Vertragslaufzeit und eventuelle Prämien. Dafür ist es zu spät Heutzutage aber ist daraus ein Milliardengeschäft geworden – auch durch die Summen, die Berater von Top-Spielern mittlerweile selbst verdienen. Immer wieder hört man auch von stockenden Verhandlungen, überzogenen Forderungen, von bösem Blut zwischen Beratern und Vereinen. Insofern kann ich Matthias' Ansatz verstehen. Denn sorgt ein Berater für Krach, geht das im öffentlichen Ansehen meist auf Kosten seines Spielers. Fans vergessen nämlich nicht, wenn – in der Außendarstellung – ein Star aus ihrem Herzensklub skrupellos Geld herauspressen will. Dass es meist wohl eher der Berater ist, der dabei in erster Linie an sein eigenes Konto denn an seinen Spieler denkt, geht dabei unter. Im Fußball geht es immer mehr ums Geld, und auch Geschäftemacher wollen davon profitieren. Das ist eine gefährliche Entwicklung für den Fußball, die sich aber nur schwerlich wird aufhalten lassen. Dafür ist es zu spät. Aber: Die Vereine können etwas tun. Sie müssen klare Grenzen, Leitplanken setzen und dürfen sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen. Es wäre Zeit.

Читайте на сайте


Smi24.net — ежеминутные новости с ежедневным архивом. Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. Абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию. Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть —онлайн с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии. Smi24.net — живые новости в живом эфире! Быстрый поиск от Smi24.net — это не только возможность первым узнать, но и преимущество сообщить срочные новости мгновенно на любом языке мира и быть услышанным тут же. В любую минуту Вы можете добавить свою новость - здесь.




Новости от наших партнёров в Вашем городе

Ria.city
Музыкальные новости
Новости России
Экология в России и мире
Спорт в России и мире
Moscow.media






Топ новостей на этот час

Rss.plus





СМИ24.net — правдивые новости, непрерывно 24/7 на русском языке с ежеминутным обновлением *