Ted Danson: Darum wäre "Cheers" fast gescheitert
Mit "Cheers" ist Ted Danson weltweit berühmt geworden. Doch fast wäre es gar nicht dazu gekommen, wie er jetzt erinnerte.
Von 1982 bis 1993 amüsierte die Sitcom "Cheers" das TV-Publikum. Doch der Anfang verlief alles andere als rosig. Wie Hauptdarsteller Ted Danson (78) verraten hat, wäre die Serie wegen schlechter Quoten fast abgesetzt worden. Das sei allerdings an einer Sache gescheitert.
Sender hatte keinen Ersatz
Im Podcast "Dinner's On Me" von Jesse Tyler Ferguson blickte der Schauspieler auf die schwierige Anfangszeit zurück. "Die Kritiker waren begeistert. Alle um uns herum ... die Autoren, einfach alle waren so positiv. So nach dem Motto: 'Macht einfach weiter so', was total nett war, aber wir waren eine Woche lang Letzter in den Einschaltquoten." Sie seien quasi auf Platz 75 von 70 gewesen. "Es gab ja nur 70 Sendungen." Später sei ihm sogar mitgeteilt worden, dass der Sender NBC die Serie "eigentlich" direkt wieder absetzen wollte. Aber: "Sie hatten nichts, womit sie 'Cheers' ersetzen konnten."
Nach dem holprigen Start fand die Sitcom langsam ihr Publikum und entwickelte sich zu einer der kultigsten Sitcoms ihrer Zeit. Zudem wurde der anfängliche Quotenflop zum mehrfachen Preisträger: In elf Staffeln gewann die Serie sechs Golden Globe Awards und 28 Primetime Emmy Awards.
Die Serie, die im September 1982 auf NBC Premiere feierte, spielte fast ausschließlich in einer Bostoner Nachbarschaftskneipe. Ted Danson spielte die Hauptrolle des Inhabers Sam Malone, der sich mit seinen Mitarbeitern und Stammgästen durch den Alltag schlägt. Die Serie war bekannt für ihren trockenen Humor und jede Menge Wortwitz.