Ex-US-Präsident: Aliens sind "real"? Barack Obama rudert nach Aussage zurück
Der frühere US-Präsident Barack Obama hat mit einer Aussage zu Aliens für Verwirrung gesorgt. Nun stellt er einige Dinge klar – ein Stirnrunzeln bleibt aber.
Barack Obama war schon während seiner Amtszeit als US-Präsident ein Freund klarer Worte. Am Wochenende sorgte eine Aussage aber für Verwunderung: Im Podcast des Youtubers Brian Tyler Cohen sprach Obama über viele Themen. Einmal mehr zählte er seinen Nachfolger Donald Trump an, gab einen Ausblick auf die US-Wahl 2028 und kommentierte den Auftritt des Künstlers Bad Bunny beim Superbowl. Hängen blieb aber eine Antwort in einer Schnellfragerunde.
Cohen fragte Obama: „Sind Aliens real?“ Der 44. US-Präsident erklärte voller Überzeugung: „Sie sind real, ich habe sie aber nicht gesehen. Und sie werden auch nicht in einer unterirdischen Einrichtung in Area 51 gehalten. Es sei denn, es gibt eine enorme Verschwörung, die sogar vor dem Präsidenten der Vereinigten Staaten verheimlicht wird.“
Barack Obama rückt Aussage zu Aliens gerade
In seiner typisch süffisanten Art schmunzelte Obama die Frage weg. Viele Zuschauer trauten dennoch ihren Ohren nicht. Weiß der Ex-Präsident mehr als er zugibt? Innerhalb weniger Stunden spekulierten tausende Nutzer in Sozialen Netzwerken, was Obama mit seiner Antwort gemeint haben könnte. Viele internationale Medien machten sein Zitat zu Schlagzeilen.
Nur kurze Zeit später sah sich Obama offenbar genötigt, seine Antwort zu konkretisieren. In einem Post auf Instagram teilte er den Ausschnitt seines Interviews und erklärte dazu: „Ich habe versucht, mich an das Prinzip der Schnellfragerunde zu halten, aber da die Antwort Aufmerksamkeit erregt hat, möchte ich das klarstellen. Statistisch gesehen ist das Universum so riesig, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es dort Leben gibt. Aber die Entfernungen zwischen den Sonnensystemen sind so groß, dass die Wahrscheinlichkeit, dass wir von Außerirdischen besucht wurden, gering ist.“ Er habe während seiner Amtszeit keine Anzeichen gesehen, dass Außerirdische Kontakt mit uns aufgenommen haben, so der 64-Jährige. „Wirklich!“
Die Frage nach Belegen für außerirdisches Leben beschäftigt viele Wissenschaftler und Laien seit Jahrzehnten. Allein der Name der von Obama angesprochenen Anlage „Area 51“ ist unter Interessierten ein Mythos. Bis heute ist nicht klar, was genau es mit dem knapp 100 Quadratkilometer großen Sperrgebiet in der Wüste von Nevada auf sich hat. Fest steht: Die Anlage ist der US Air Force und dem Verteidigungsministerium unterstellt – und Top Secret. Diese Geheimhaltungsstufe nährt seit Jahrzehnten Gerüchte, die US-Regierung lagere in unterirdischen Bunkeranlagen Aliens und UFOs, die bei Abstürzen auf der Erde gelandet seien.
Obama will offenbar nicht ins Gleiche Horn dieser Verschwörungserzählungen blasen. Seine Aussage war diesbezüglich vielleicht missverständlich. Wie die „Bild“ berichtet, habe er aber bereits 2021 in einer Talkshow erklärt, dass er direkt nach seinem Amtseintritt gefragt habe, ob es ein Labor mit außeridischen Dingen gebe. Die Antwort sei klar gewesen: Nein. Er räumte aber ein, dass es Aufnahmen von Flugobjekten gebe, die ohne Weiteres nicht zu erklären seien.