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Donald Trump beeinflusst den Goldpreis: Warum der Glanz verblasste

Der Goldpreis steigt im Januar spektakulär bis auf knapp 5.600 US-Dollar. Innerhalb eines Jahres verdoppelt er sich. Doch dann kommt eine unerwartete Wende. 20 Prozent ist es nach unten gegangen, und das innerhalb weniger Tage: Der Goldpreis ist, nach dem extremen Höhenflug seit Herbst 2025, Ende Januar ziemlich abgestürzt. Inzwischen hat er sich wieder erholt. Aber was passiert nun? Die Korrektur war überfällig. Bis auf knapp 5.600 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) war Gold rasant in die Höhe geschossen. Die Gründe waren geopolitische Risiken: Der Eingriff von US-Präsident Donald Trump in die Regierung Venezuelas und seine Pläne, Grönland übernehmen zu wollen, hatten Investoren weltweit verschreckt. Es setzte eine regelrechte Flucht in vermeintliche Sicherheit ein – und Gold gehört zu diesen sogenannten sicheren Häfen. Wenn die Notenbank politisch wird Zudem hatte die Sorge um die Unabhängigkeit der US-Notenbank unter der aktuellen US-Administration die Flucht ins Gold begünstigt. US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach versucht, die Notenbank (Fed) zu Zinssenkungen zu bewegen, und Fed-Chef Jerome Powell mit Rauswurf gedroht. Dessen Vertrag endet zwar planmäßig im Mai dieses Jahres. Doch schon seit einem Jahr ist er im Blickwinkel des Präsidenten und wird von ihm regelmäßig attackiert. Wird die Notenbankpolitik aber politisch, sind Investoren alarmiert. Das haben etwa die USA in den 1970er-Jahren gesehen. Damals übte Präsident Richard Nixon Druck auf den Fed-Chef aus, die Zinssätze niedrig zu halten, um die Wirtschaft anzukurbeln. Eine hohe Inflation und Arbeitslosigkeit waren die Folge. Wenig erstaunlich daher, dass die Investoren auch diesmal reagierten. Allerdings anders als gedacht. Anders als erwartet Ende Januar endete die Gold-Rally abrupt, der Preis pro Feinunze rutschte auf 4.400 Dollar ab. Der Grund kam wieder aus dem Weißen Haus. Donald Trump hatte seine Wahl des künftigen Notenbank-Chefs kundgetan: Kevin Warsh, ein ehemaliger Notenbanker, soll ihr künftig vorstehen. Und dieser Kevin Warsh hatte sich in der Vergangenheit häufig für eine kleinere Bilanz der Notenbank ausgesprochen. Aber was heißt eine kleinere Bilanz? Und welche Folgen hätte das? Was hat das mit Gold zu tun? Eine ganze Menge. Denn die Bilanz der Notenbank besteht vor allem aus Wertpapieren wie Staatsanleihen, die sie gekauft hat. Das tut sie zum Beispiel, um in einer Krise Liquidität zu sichern. Und um die Staatsschulden der USA mitzufinanzieren. Möglicher Liquiditätsentzug hat Folgen Die Fed darf US-Staatsanleihen aber nicht direkt vom Finanzministerium kaufen, das ist verboten. Sie kauft Anleihen von Geldinstituten. Das Geld wird aber nicht überwiesen, sondern der Bank (dem Verkäufer) als Reserve gutgeschrieben. Die Notenbank schafft damit neues Geld, am Computer sozusagen. Die Bilanz zu verkleinern, heißt nun, dass die Notenbank nicht mehr so viele Anleihen bei den Banken kauft. Das entzieht dem Finanzsystem Geld. So ein Liquiditätsentzug, wie das in der Fachsprache heißt, hat ganz praktische Folgen: Banken werden mit der Vergabe von Krediten vorsichtiger und die Risikobereitschaft sinkt. Kredite werden knapper und/oder teurer; für Unternehmen, die investieren wollen, ein großes Problem. So reagieren Aktien, Anleihen und Gold auf weniger Liquidität An den Kapitalmärkten heißt weniger Liquidität: ebenfalls weniger Geld für Investments und Spekulationen. Das drückt folglich auf die Aktienkurse. Und am Anleihenmarkt steigt das Angebot, wenn ein großer Käufer wie die Fed ausfällt. Die Folge: Die Preise fallen. Und was hat Gold damit zu tun? Als sich abzeichnete, in welche Richtung die Geldpolitik mit der Entscheidung des US-Präsidenten künftig tendieren könnte, brach der Goldpreis ein. Investoren mussten ganz plötzlich mit weniger Anleihenkäufen und damit weniger Liquidität und einem stärkeren US-Dollar (auch das ein Nebeneffekt) rechnen. Das hatten die meisten so nicht erwartet. Gold wird in US-Dollar gehandelt. Steigt der Dollar, fällt der Goldpreis. Denn wird der Greenback (so nennt man den US-Dollar auch) teurer, wird Gold für Investoren aus anderen Währungen teurer, die Nachfrage sinkt, der Preis fällt. Massiver Anstieg erst einmal gebremst Gold ist nun aber eine Krisenwährung, eine Absicherung gegen Inflation und eine Zuflucht gegen Staatsverschuldung. Und kein Staat ist so hoch verschuldet, wie es die USA sind. Folglich war der Goldpreis 2024 und 2025 massiv gestiegen. Dieser Anstieg kam abrupt zum Stoppen. Jetzt hat sich der Wind gedreht: Gold fällt bei monetärer Disziplin und in einem Umfeld mit weniger Liquidität. Der neue Notenbank-Chef könnte genau dafür einstehen. Das war die Erkenntnis der Investoren. Letztlich war Kevin Warsh aber nur der Auslöser der Gold-Korrektur. Aber nicht die Ursache. Und warum nicht? Gold wurde in jüngster Zeit extrem spekulativ gekauft. Dadurch entstand eine äußerst ungewöhnliche Dynamik, die Spekulanten in großem Stil auf den Plan rief. Kursgewinne von sechs, sieben, acht Prozent an einem Tag kamen öfter vor. Normalerweise sind solche Sprünge eher eine Ausnahme. Investoren hatten gedacht, dass ein Trump-Freund und Zinssenker ans Ruder der Fed komme, aber keiner, der für Haushaltsdisziplin und weniger Liquidität steht. Was Kevin Warsh aber wirklich umsetzt, er entscheidet ja nicht allein, das sehen wir dann ab Mai, wenn seine Amtszeit beginnt. Gold reagiert viel stärker auf Geldpolitik Fakt ist aber: Auf derartige geldpolitische Veränderungen reagiert Gold viel stärker als zum Beispiel Aktien: Aktien geraten eher durch Unternehmenszahlen und Konjunkturdaten in Bewegung. Ist die Gold-Rally damit vorbei? Es gibt sie nach wie vor, die Argumente, die für Gold sprechen: Die geopolitischen Risiken halten an: von Annexionsbestrebungen bis Zöllen. Notenbanken weltweit kaufen weiter Gold. Darunter die chinesische, türkische oder indische. Sie wollen sich damit unabhängiger vom US-Dollar machen, zumindest auf längere Sicht. Gold ist korrosionsbeständig, sehr leitfähig und damit auch in der Industrie im Einsatz – wenn auch nicht in dem Maße wie etwa Silber . Für Smartphones, in der Automobilindustrie und in der Raumfahrt ist Gold wichtig. Solange die Konjunktur läuft und entsprechend Nachfrage da ist – umso besser. Da kommt wieder die Notenbank ins Spiel. Wenn Zinsen sinken, ist das positiv für Gold. Es wird dann attraktiver, denn für Gold gibt es ja keine Zinsen. Und niedrigere Zinsen, das ist ja genau das, was der US-Präsident will und angesichts seiner hohen Staatsschulden braucht. Man kann also gespannt sein, wie sich die Politik der weltgrößten Notenbank künftig gestalten wird. Kursziele von 7.000 US-Dollar pro Feinunze, über die bereits hin und wieder spekuliert wird, darf man – schätzen Ökonomen und Analysten – für den Moment jedoch als übertrieben bezeichnen. Daran ändert auch ein US-Präsident so schnell nichts.

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