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Trump vor Militärschlag gegen Iran? Risiken im Überblick

Noch wird in Washington von Diplomatie gesprochen. Doch der Druck für Donald Trump wächst täglich, seinen Drohungen gegen den Iran auch Taten folgen zu lassen. Steht er vor dem folgenreichsten Militärschlag seiner Präsidentschaft? Bastian Brauns berichtet aus Washington Die Kampfjets sind bereits in der Luft. Amerikanische F-22 "Raptor" sind im Morgengrauen, laut Flugdaten gegen 5 Uhr früh Ortszeit, von der Langley Air Force Base gestartet. Dutzende F-16 folgten. Zwei komplette Flugzeugträgerverbände halten Kurs oder sind bereits im Nahen Osten. Etliche Tankflugzeuge überqueren den Atlantik. Patriot- und THAAD-Luftabwehrsysteme sind einsatzbereit. Gleich mehrere US-Medien berichten: Nach Angaben von amerikanischen Regierungsvertretern könnte Präsident Donald Trump in der Lage sein, "bereits an diesem Wochenende" Angriffe auf den Iran anzuordnen. Was zum jetzigen Zeitpunkt klar ist: In Washington tut niemand mehr so, als sei dieser größte Aufmarsch von Luftstreitkräften seit dem Irak-Krieg unter George W. Bush lediglich eine Drohkulisse oder gar Routine. Hochrangige Sicherheitsberater sollen Trump darüber informiert haben, dass das Militär nun bereit sei für einen Schlag. Im Pentagon, dem US-Verteidigungsministerium, werden Sonderschichten geschoben. Die Gespräche im Weißen Haus gelten als "fluid", also im Fluss. Die Richtung scheint klar: Die derzeit im Nahen Osten zusammengezogene Streitmacht ist mehr als Symbolik. Wer so einen materiellen und finanziellen Aufwand betreibt, legt es womöglich wirklich auf einen wochenlangen Luftkampf an. Und doch ist von außen betrachtet noch keine endgültige Entscheidung gefallen. t-online-Newsblog zur Lage im Iran Diplomatie und maximale Drohgebärden Öffentlich betonte das Weiße Haus am Mittwoch weiter, dass Gespräche mit der Regierung in Teheran Vorrang hätten. Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt betonte: "Diplomatie ist immer seine erste Option." Zugleich fügte sie aber hinzu, es gebe "viele Gründe und Argumente, die man für einen Schlag gegen den Iran vorbringen könnte". Der Iran "wäre sehr klug beraten, ein Abkommen mit Präsident Trump zu schließen", warnte Leavitt. Auch Vizepräsident JD Vance hatte bereits diesen Ton angeschlagen. Die Gespräche in dieser Woche in Genf seien zwar "in mancher Hinsicht gut verlaufen", sagte er bei einem Interview mit dem Sender Fox News. Gleichzeitig sei aber "sehr deutlich geworden, dass der Präsident einige rote Linien gezogen hat, die die Iraner bislang nicht anerkennen oder bearbeiten wollen". Es geht den Amerikanern unter anderem um ein Ende des gesamten iranischen Nuklearprogramms – auch der zivilen Nutzung. Hinter den Kulissen im Weißen Haus brodelt es offenbar. Ein Berater Trumps formulierte es laut Medienberichten ziemlich drastisch: "Der Chef verliert die Geduld". Er denke, die Wahrscheinlichkeit liege bei 90 Prozent, dass man in den nächsten Wochen "kinetic actions", also bewaffnete Angriffe, sehen werde. Auch Trump selbst hatte zuletzt offen gedroht. Sollte Teheran kein Abkommen schließen, sagte er, "wird es ein sehr schlechter Tag für den Iran". Der kriegerische Präsident des Friedens Damit steht der Präsident einmal mehr vor einer Entscheidung, die seinem politischen Markenkern eigentlich widerspricht. Der MAGA-Republikaner war mit dem Versprechen angetreten, Amerika aus neuen Kriegen herauszuhalten. Stets rühmt Trump sich damit, in seinem ersten Amtsjahr bereits acht Kriege auf der Welt beendet zu haben. Experten zweifeln diese Erzählung an. Seinen neuen exklusiven Bezahlclub für Friedensschlichtung nennt er das "Board of Peace". An diesem Donnerstag soll es in Washington erstmals zusammentreten. Das jahrzehntealte "United States Institute of Peace" in der US-Hauptstadt ließ er umbenennen in "Donald J. Trump Institute of Peace". Seine Wut darüber, dass er den Friedensnobelpreis trotzdem noch immer nicht bekommen hat, dringt regelmäßig an die Öffentlichkeit. Dem amerikanischen Präsidenten muss klar sein: Eine großangelegte militärische Intervention gegen den Iran wäre wohl die folgenreichste US-Militärintervention im Nahen Osten seit mehr als einem Jahrzehnt. Wenn es schiefgeht, droht ein jahrelanger Krieg oder gar ein gefährlicher Flächenbrand in der gesamten Region. Dabei ist gerade Trump so stolz darauf, schon in seiner ersten Amtszeit mit den sogenannten "Abraham Accords" einen Friedensprozess in einer der instabilsten Regionen der Welt in Gang gebracht zu haben. Mehr als eine Machtdemonstration Doch die militärischen Vorbereitungen sprechen längst eine klare Sprache. Noch im vergangenen Monat hatte Trump einen möglichen Schlag verschoben, nachdem seine Militärs ihn gewarnt hatten, man sei für eine solche Unternehmung nicht ausreichend vorbereitet. Gerade die in der Region stationierten US-Truppen hatten da noch über zu wenige Luftverteidigungssysteme verfügt. Diese Lücke aber scheint inzwischen geschlossen zu sein. Nicht nur die Patriot- und THAAD-Luftabwehrsysteme wurden verlegt. Mehr als 150 militärische Transportflüge brachten zudem weitere Waffen und Munition in die Region. Amerikanische B-2-Bomber befinden sich in erhöhter Alarmbereitschaft. Die zwei Flugzeugträgerkampfgruppen – die "USS Abraham Lincoln" und die "USS Gerald R. Ford" – können den US-Verbänden mobile Feuerkraft und strategische Flexibilität verschaffen. F-35-Jets sind bereits in Jordanien stationiert. AWACS-Aufklärungsmaschinen kontrollieren den Luftraum. US-Truppenbewegungen: Läutet Trump hier das Ende der Mullahs ein? Offiziell sagt es niemand so deutlich. Doch eines wird in Gesprächen mit Diplomaten und Experten aus den Denkfabriken in Washington klar: Eine solche Armada verlegt man nicht, um sie einfach nur vorzuführen. Trump und sein immer wieder ausgegebenes sicherheitspolitisches Motto "Peace through Strength" (Frieden durch Stärke) könnte bei fehlendem Einlenken des Iran tatsächlich herausgefordert werden. Zumindest nach außen hin gibt sich Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei unbeeindruckt. Zuletzt drohte er den amerikanischen Kriegsschiffen und erklärte, ein Flugzeugträger sei zwar eine gefährliche Waffe, doch gefährlicher sei die Waffe, die ihn versenken könne. Welche er meinte, verriet Ali Chamenei nicht. Teheran ließ inzwischen Teile des eigenen Luftraums für Raketenstarts sperren. Dazu führt man militärische Manöver in der Straße von Hormus durch. Rund 20 Prozent des weltweit gehandelten Rohöls passieren diese Meerenge. Auch gemeinsame Militärübungen mit dem Verbündeten Russland im Golf von Oman hat der Iran angekündigt. Putins Außenminister Sergej Lawrow warnte die US-Regierung vor einem Angriff. Doch Trump könnte sich zum Handeln gezwungen sehen, wenn er nicht schwach dastehen möchte. Der US-Präsident wird bereits kritisiert. Denn seinen harschen Drohungen gegen das Teheraner Regime, als es die Massendemonstrationen im Januar gewaltsam niederschlagen ließ, folgten bislang keine Taten. "Hilfe ist unterwegs" verkündete Trump damals. Für Abertausende, die getötet worden sein sollen, traf sie nie ein. Am Mittwoch schrieb der US-Präsident auf seiner Social-Media-Plattform "Truth", dass es "möglicherweise notwendig sein könnte, dass die USA Diego Garcia" für einen Angriff gegen den Iran nutzen, falls der Iran kein Atomabkommen abschließen wolle. Dabei handelt es sich um eine von Großbritannien kontrollierte Insel im Indischen Ozean. Auch den britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford nannte Trump. Alles nur Säbelrasseln? Warum ein Schlag möglich bis wahrscheinlich ist Mehrere Faktoren erhöhen inzwischen die Wahrscheinlichkeit eines Militärschlags. Erstens: Die Diplomatie steckt offenbar fest. US-Vertreter sprechen zwar von Fortschritten in Genf, zugleich gebe es "große Lücken". Der Iran wolle zwar innerhalb von zwei Wochen detailliertere Vorschläge vorlegen. Im Weißen Haus nutzt man solche Fristen gerne. Drei Tage nach einem ähnlichen "Zwei-Wochen-Fenster" im vergangenen Jahr startete Trump die Operation "Midnight Hammer", bei der er iranische Atomanlagen bombardieren ließ. Zweitens: Die Erwartungen an Trump sind enorm hoch. Nach monatelangen Drohungen und der sichtbaren Verlegung von Flugzeugträgern und Tarnkappenjets wäre ein Rückzug ohne substanzielle Zugeständnisse Teherans politisch kostspielig. Trump ist zwar dafür bekannt, Ultimaten bisweilen geräuschlos zurückzunehmen. Hier dürfte das aber schwierig werden. Die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit ist zu groß. Drittens: Der enge Verbündete Israel bereitet sich laut örtlichen Medienberichten auf einen Krieg vor. In Jerusalem rechnet man mit einer länger angelegten gemeinsamen Kampagne, die nicht nur Atomanlagen, sondern auch das iranische Raketenarsenal ins Visier nehmen könnte, möglicherweise sogar zentrale Machtstrukturen des Regimes. Hisbollah und die Huthi-Miliz könnten in den Konflikt eintreten und neue Fronten eröffnen. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu war vor wenigen Tagen zu Besuch bei Trump. In Washington gehen Beobachter davon aus, dass dort auch über gemeinsame Schläge beraten wurde. Viertens: Das Regime in Teheran gilt als geschwächt. Einerseits gesellschaftlich durch die jüngsten Proteste, andererseits wirtschaftlich durch das immer schärfere Sanktionsregime. Hinzu kommen die schon getätigten Angriffe vom vergangenen Jahr und erfolgreichen Schläge gegen die vom Iran finanzierten Terrorgruppen in der Region. In Washington glaubt man, die Fähigkeiten des Iran für Vergeltungsschläge seien derzeit so gering wie lange nicht. Fünftens: Für Trump spielt insbesondere auch der Ölmarkt eine Rolle. Das Angebot ist trotz erster Preissprünge derzeit vergleichsweise stabil. Weitere Schwankungen wären zwar wahrscheinlich, könnten aber begrenzt bleiben, wenn es gelingt, die Straße von Hormus offenzuhalten. Warum Trump trotzdem zögern könnte Die Risiken sind anders als bei den Präzisionseinsätzen gegen die iranischen Atomanlagen oder gegen Venezuelas abgesetzten Machthaber Nicolás Maduro enorm. Hochrangige Sicherheitsberater haben den Präsidenten bereits gewarnt: Ein Regimewechsel könne nicht garantiert werden. Gerade eine Aktion, die auf die Destabilisierung der iranischen Führung abzielt, könnte im Gegenteil in einen breiteren Krieg münden. Trump kann darum im Grunde nur verantworten, was schnell, erfolgreich und ohne eigene Verluste funktioniert. Der Präsident könnte schließlich zu dem Schluss kommen, dass die politischen Kosten in diesem Fall einfach zu hoch und unwägbar sind. Hinzu kommt: Im US-Kongress und auch in der Öffentlichkeit findet bislang kaum eine ernsthafte Debatte über einen möglichen Krieg statt. Sollte er beginnen, läge die Verantwortung damit vollständig beim Präsidenten, samt den aufkommenden Debatten um die Rechtmäßigkeit seines militärischen Einsatzes ohne Einwilligung des Kongresses. Viel spricht deshalb für begrenzte Schläge. Wie präzise sie aber wirklich sein können, davon hängt für Donald Trump und die ganze Region mehr ab als je zuvor – ob an diesem Wochenende oder in den Tagen danach.

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