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Andrew Mountbatten-Windsor: Trump nennt Verhaftung "eine Schande"

Der ehemalige Prinz Andrew war im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal verhaftet worden. Trump reagiert betroffen – von anderer Seite kommt Lob für den Schritt. Nachdem am gestrigen Donnerstag die Festnahme von Andrew Mountbatten-Windsor bekannt gemacht wurde, hat sich nun US-Präsident Trump zu Wort gemeldet, um die Vorgänge in Großbritannien zu kommentieren. Der Vorfall sei "sehr traurig", sagte Trump am Donnerstag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Es sei "eine Schande" und "sehr schlecht für die königliche Familie", sagte Trump zu Journalisten. Mittlerweile befindet sich der Ex-Prinz wieder auf freiem Fuß. Der Bruder von König Charles III. war durch die jüngste Veröffentlichung neuer Epstein-Akten noch stärker unter Druck geraten. Es besteht der Verdacht, dass Andrew in seiner Zeit als britischer Handelsgesandter möglicherweise sein Amt missbraucht hat, um vertrauliche Berichte an Epstein weiterzugeben. Zuvor hatte ihm der König bereits eigens den Prinzentitel aberkannt. Newsblog zur US-Politik: Russische Bomber vor Alaska – Kampfjets steigen auf Diese Verlegung lässt aufhorchen: Greifen die USA den Iran an? Die US-Demokraten loben derweil die Entscheidung der britischen Justiz, ein Verfahren gegen Andrew zu eröffnen. Es sei "ein enormer Fortschritt im Kampf für Gerechtigkeit für die Überlebenden von Jeffrey Epsteins grausamen Verbrechen", ließ der Aufsichtsausschuss der Demokraten verlauten. Die Demokraten hatten Andrew bereits vor Monaten aufgefordert, seine Verbindungen zu Epstein öffentlich zu erklären. Zuletzt hatte man auch den britischen Ex-Botschafter in Washington , Peter Mandelson, eingeladen, ein protokolliertes Interview zu den neuen Erkenntnissen im Epstein-Fall zu geben. Der ehemalige Prinz sowie Mandelson haben dies jedoch bislang verweigert. "Vertuschungen durch das Weiße Haus" Weiter fordern die Demokraten, dass es nun auch an der Zeit sei, in den USA die "Vertuschungen durch das Weiße Haus" zu beenden. Robert Garcia, das ranghöchste Ausschussmitglied, mahnte erneut: "Präsident Trump und seine Epstein-Administration stehen nicht über dem Gesetz." Trump bekräftigte, er selbst sehe sich durch die Epstein-Akten "vollständig entlastet". Der Name des Präsidenten taucht in den Akten tausendfach auf. Ein persönliches Fehlverhalten konnte ihm bislang allerdings nicht nachgewiesen werden.

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