Beim CDU-Parteitag kam es zu technischen Problemen beim elektronischen Wahlsystem. Die Wahl des Parteivorsitzenden Friedrich Merz musste daher traditionell auf Papier abgehalten werden. Der CDU-Parteitag hat anders als geplant nicht mit einem elektronischen System über die Wiederwahl des Vorsitzenden Friedrich Merz abstimmen können. Es gebe derzeit "an mehreren Stellen starke technische Unregelmäßigkeiten, die sich derzeit nicht erklären lassen", sagte NRW-Digitalministerin Ina Scharrenbach (CDU), die das Votum ankündigte, am Freitag in Stuttgart . "Aufgrund der Bedeutung dieser Wahlen" habe die CDU entschieden, "die Wahlen wie in den Jahren zuvor analog durchzuführen". Merz-Rede auf dem Parteitag: Ihm gelingt ein kleines Kunststück "Es geht hier heute um die Integrität der Wahlen", sagte Scharrenbach. "Ich glaube, wir alle wissen, was das letztendlich bedeutet. Und diese müssen rechtssicher durchgeführt werden können. Und das Ergebnis muss über jeden Zweifel erhaben sein." Vor der Ankündigung der analogen Wahl waren bei dem Parteitag auch immer wieder Unterbrechungen des Livestreams auf der CDU-Website eingetreten. Zu dieser Zeit sprach unter anderem Parteichef und Kanzler Merz zur Entlastung des Bundesvorstands. Angaben zur Ursache gab es zunächst nicht.