Lennart Karl hat in der Hinrunde in München für Furore gesorgt. Einer Nominierung für den DFB steht allerdings noch ein Detail im Weg. Bayern-Talent Lennart Karl hat über seine Hoffnung auf eine Nationalmannschafts-Nominierung zur WM im kommenden Sommer in den USA, Kanada und Mexiko gesprochen. Gleichzeitig beantwortete er im Interview mit dem "Kicker" die Frage, ob er schon Kontakt zu Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte, klar: "Bislang nicht, nein." Zu einer möglichen WM-Teilnahme betonte er, dass für ihn nur zähle, bei Bayern alles zu geben. "Nur dann kann ich auf eine Nominierung hoffen. Wer nicht auf so etwas hofft, hat im Fußball nichts verloren", schloss er seine Antworten zur Nationalmannschaft. DFB-Stürmer rettet einen Punkt: Sechs-Tore-Spektakel: VfB patzt beim Schlusslicht "Wir alle spüren den Schmerz": Im Februar: Abstieg von Traditionsklub besiegelt In dem Gespräch betonte Karl auch die Vorzüge, die er nun erlebe, durch seine am Wochenende erreichte Volljährigkeit: "Das ist schon etwas Besonderes. Ich habe jetzt meinen Führerschein gemacht, dadurch fühlt man sich einfach ein bisschen freier, auch wenn mir meine Eltern immer noch sagen, was ich machen soll und was nicht." Dennoch stellte Karl fest: "Insgesamt wird man unabhängiger." An seinem 18. Geburtstag soll sich Karls bisheriger Kontrakt bei den Münchnern automatisch in einen Profivertrag umgewandelt haben, der bis 2029 gilt. Das berichten mehrere Medien wie Sky und "Bild" übereinstimmend. Bislang kommt Karl in dieser Bundesliga-Saison auf 20 Spiele, in denen er vier Tore erzielte und drei vorbereitete.