Mit dem „Arabischen Frühling“ beginnt 2011 in Syrien ein bis heute andauernder Bürgerkrieg
Der tunesische Präsident Ben Ali war bereits Anfang Januar gestürzt, am 11. Februar folgte Ägyptens Staatschef Hosni Mubarak, und um den 17. Februar herum hatte ein bewaffneter Konflikt Libyen erfasst, als am 22. Februar 2011 der „Arabische Frühling“ Syrien erreichte. In der Stadt Daraa südlich von Damaskus hatte eine Gruppe Jugendlicher regimekritische Graffiti gesprüht und war festgenommen worden. Ihre dagegen öffentlich protestierenden Eltern erhielten Unterstützung durch Mitbürger, die – wie die Aufständischen in Tunesien, Ägypten, Libyen, bald auch in Bahrain – Übergriffe der Sicherheitskräfte, Vetternwirtschaft und Korruption anprangerten sowie größere politische Freiheiten verlangten.
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