Das DFB-Sportgericht verurteilt Fortuna Düsseldorf zu einer Strafe von über 98.000 Euro. Grund sind massive Pyrotechnik-Vorfälle und Becherwürfe beim Spiel gegen Schalke 04. Das DFB-Sportgericht hat Fortuna Düsseldorf mit einer Geldstrafe in Höhe von 98.325 Euro belegt. Nach Angaben des DFB haben Fortuna-Anhänger beim Spiel gegen Schalke 04 "mindestens 25 bengalische Feuer sowie sechs Feuerwerksbatterien" gezündet. Dies führte zu einer Verzögerung des Anpfiffs um etwa eine Minute. Der DFB-Kontrollausschuss stellte im weiteren Spielverlauf "mindestens zwölf weitere pyrotechnische Gegenstände im Düsseldorfer Zuschauerblock" fest. In der 82. Minute seien zudem "mindestens drei Becher" in den Innenraum geworfen worden. Die Strafe fällt damit fast doppelt so hoch aus wie die des VfL Bochum, der für ähnliche Vergehen 52.800 Euro zahlen muss. Beide Urteile sind bereits rechtskräftig. Fortuna Düsseldorf zahlt fast doppelt so viel wie Bochum Fortuna Düsseldorf kann von der Geldstrafe bis zu 32.775 Euro für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Die Geldstrafen kommen nach DFB-Angaben "fußballnahen Stiftungen zugute". Die Vereine müssen die Verwendung der Gelder für Sicherheitsmaßnahmen bis zum 30. September 2026 nachweisen.