Linkspartei | Keine Rampensau, wirklich? Was hinter Heidi Reichinneks krassen Auftritten steht
Die Sonne scheint an diesem Wintertag auf die Klinker der Rostocker Altstadt, Ostseesonne. Heidi Reichinnek soll in der Hansestadt auftreten und den Wahlkampf im Nordosten einläuten. Laut, kämpferisch, wie gewohnt.
Aber erst mal sitzt sie in einem ruhigen Raum, hinter der Bar einer Rostocker Hotelkette, und ist selber: ruhig. Roter Pullover, silberne Buchstabenohrringe, 80er-Jahre-Stil, der Pony. „Hallo, ich bin Heidi“, sagt sie, gibt die Hand, lächelt. Für sie ungewohnt: mit einer Kulturjournalistin zu sprechen. Nicht Politik. „Wir können ja über Bücher reden?“ Klar. Was liest sie gerade? Das Buch von Sophie Gilbert, sagt Reichinnek, Girl vs. Girl, das gebe es auch in der Rostocker Stadtbibliothek.
Es gehe um die Darstellung von Fra
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