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Netzdienlichkeit: Was heißt das für Stromverbrauch und -infrastruktur?

Netzdienlichkeit ist ein Begriff, der immer wichtiger wird, wenn es um Ihr Zuhause und die Stromversorgung geht. Doch was bedeutet er? Im Zuge der Energiewende und dem wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien fallen immer wieder die Begriffe "netzdienlich" oder "Netzdienlichkeit". Besonders Nutzer von Heimspeichern, Photovoltaik-Anlagen oder dynamischen Tarifen sind hiervon betroffen. Sie sollen sich, wenn möglich, netzdienlich verhalten. Aber auch Unternehmen sollen das tun. Kurz gesagt bedeutet "netzdienlich", dass etwas dem Netz dienen soll. Zum Beispiel: Solaranlagen , Wärmepumpen oder E-Autoladestationen sollen mit ihrem Verhalten das Stromnetz aktiv entlasten, statt es zu belasten – und so Engpässe, teure Ausbauten oder Ausfälle vermeiden. Netzdienlichkeit: Was ist das? Eine genaue, festgelegte Definition von Netzdienlichkeit gibt es nicht. Es existieren daher verschiedene Definitionen. Die am häufigsten zitierte stammt von der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. Vereinfacht lautete sie: Stromerzeuger , -verbraucher und -speicher können entweder Strom aus dem Netz beziehen oder selbst welchen einspeisen und haben somit direkten Einfluss auf die Stabilität des gesamten Stromnetzes. Wenn sie "netzdienlich" sind, passen sie ihr Verhalten flexibel an die aktuelle Lage im Stromnetz an und unterstützen damit die Netzstabilität und die Zuverlässigkeit der Infrastruktur. Besonders im Zuge des Anstiegs erneuerbarer Energien ist das essenziell. Denn sie speisen meist gleichzeitig ihren erzeugten Strom direkt in das Netz ein. Gibt es dann viel erneuerbare Energien im Netz, zum Beispiel bei starkem Wind oder viel Sonne (die sogenannte " Hellbrise “), nehmen die netzdienlichen Geräte Strom auf und speichern (Heimspeicher, E-Auto-Batterie) oder verbrauchen (Wärmepumpe, E-Auto-Batterie) ihn, um eine Überlastung zu verhindern und die Netzstabilität zu erhalten. Wenn dagegen Engpässe drohen, also zu wenig Strom verfügbar ist, verbrauchen sie weniger (Wärmepumpe, Wallbox ) oder speisen eigenen Strom ein (Heimspeicher, Solaranlage). Die Geräte verschieben/drosseln also ihren Verbrauch oder die Einspeisung, wenn das Netz am Limit ist. Warum Netzdienlichkeit wichtig ist Die Anzahl an Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen steigt. Sie sind zwar wichtig für die Energiewende, sorgen jedoch für Stromspitzen, die das Stromnetz enorm belasten. Ohne Anpassung drohen Überlastungen, höhere Netzentgelte oder sogar lokale Blackouts. Zugleich steigt auch die Zahl der Wärmepumpen und E-Autos. Sie bewirken das Gegenteil, da sie meist dann ans Netz gehen, wenn wenig erneuerbare Energie vorhanden ist – abends/nachts und/oder in den Wintermonaten. Das wiederum führt dazu, dass Strom teuer in Gaskraftwerken produziert werden muss. Das ist schlecht für die Energiewende, die Umwelt und auch den Strompreis . Durch das flexible, netzdienliche Verhalten bleibt im Netz die Spannung stabil, die Frequenz ausgeglichen und das gesamte System sicher. Eine Überlastung wird vermieden, was wiederum die Kosten für den Ausbau der Stromnetze verringert. Langfristig spart ein netzdienliches Verhalten somit Geld – und senkt die Stromkosten aller. Beispiele Für Haushalte mit Wallbox heißt das: Ihr Auto lädt nicht in Spitzenzeiten – also wenn der Strombedarf hoch, aber der Anteil an Erneuerbaren gering ist –, sondern nutzt günstige Stunden mit viel Wind- oder Solarstrom . Selbiges gilt auch für Wärmepumpen. Für Haushalte mit Heimspeicher bedeutet das: Der Heimspeicher nimmt Strom von der PV-Anlage auf, wenn gerade viel Sonne scheint und der Bedarf gering ist. Der Strom wird ins Netz gespeist, wenn das Gegenteil der Fall ist, also Dunkelflaute herrscht. Für steuerbare Geräte wie Wärmepumpen oder Ladestationen für E-Fahrzeuge bedeutet das: Der Netzbetreiber kann die Stromzufuhr drosseln, um Überlastungen zu verhindern. Die maximale Entnahmeleistung beträgt dann je nach Netzdienlichkeit-Programm 4,2 Kilowatt (kW) pro Gerät. Im Gegenzug wird das Netzentgelt für den betroffenen Haushalt gesenkt. Wie funktioniert Netzdienlichkeit? Netzdienlichkeit funktioniert auf unterschiedlichen Wegen: Die Anlagen erhalten oft unbemerkt im Hintergrund verschiedene Signale. Etwa direkt vom Netzbetreiber, wie Steuerbefehle gemäß § 14a EnWG. Sie drosseln bei einer drohenden Netzüberlastung die Leistung der Anlage (Wärmepumpe, Wallbox). Darüber hinaus gibt es noch autonome Entscheidungen vor Ort. Etwa Home-Energy-Management-Systeme (HEMS) oder Apps, die in Echtzeit die Daten von intelligenten Stromzählern (Smart Meter), lokalen Spannungsschwankungen oder PV-Überschuss überwachen und automatisch entsprechende Optimierungen vornehmen. Ein dynamisches Lastenmanagement (DLM) verteilt die Leistung selbstständig unter mehreren Geräten. Für die Fernsteuerung muss das Gerät jedoch mit einem Smart Meter und einer Steuerungsbox verbunden sein. Sie erfassen Lastverläufe in Echtzeit und ermöglichen es somit Netzbetreibern, Engpässe zu erkennen und die Anlagen flexibel anzusteuern. Technisch erfolgt die Kommunikation mit dem Netzbetreiber via Funk oder Internet über standardisierte Protokolle wie EEBus. Zudem können lokale Sensoren an den Geräten oder entsprechende Software/Apps bei der Steuerung helfen. Vorteile für Nutzer Auch Verbraucher profitieren von netzdienlichem Verhalten: von reduzierten Netzentgelten bei einem Wärmepumpen- oder E-Auto-Stromtarif oder allgemein von den niedrigeren oder teilweise negativen Strompreisen bei einem dynamischen Stromtarif . Berechnungen zufolge können hierdurch sowie durch die zusätzliche Nutzung einer Photovoltaik-Anlage und eines Heimspeichers mehrere Hundert Euro jährlich an Stromkosten gespart werden. Hinzu kommt, dass netzdienliches Verhalten nicht nur die Betroffenen, sondern alle Haushalte entlastet. Denn langfristig senkt Netzdienlichkeit die Netzausbaukosten bundesweit. Allerdings müssen hierfür die Netzbetreiber die Kostenersparnis entsprechend weitergeben, indem sie etwa die Netzentgelte nicht erhöhen. Weiterhin senkt der flexible Stromverbrauch das Blackout-Risiko. Welche Geräte im Haushalt sind zwingend steuerbar? Seit 2024 müssen bestimmte neu installierte Anlagen wie Wärmepumpen (inklusive Zusatzheizungen), Ladestationen für E-Autos, Batteriespeicher (über 4,2 kW) sowie Klimaanlagen (über 11 kW) und Solaranlagen fernsteuerbar sein. Alte Anlagen sind ausgenommen. Tipp: Netzdienliche Anlagen sind meist entsprechend zertifiziert und gekennzeichnet. Für die Steuerung ist ein Smart Meter inklusive Smart Meter Gateway (Kommunikationsmodul) nötig. Ein Home-Energy-Management-System (HEMS) verbindet zudem die Anlagen (Wärmepumpe, PV-Anlage, Heimspeicher , Wallbox) vor Ort – alternativ reicht allerdings auch die App des Herstellers. Netzdienlichkeit: Auch Unternehmen müssen handeln Netzdienliches Verhalten betrifft jedoch nicht nur Privathaushalte. Auch Großspeicher, Windkraftanlagen und Solarparks spielen eine zentrale Rolle. Denn sie entlasten das Netz ebenso durch ihre flexiblen Betriebsweisen, besonders in wind- und sonnenreichen Regionen. Diese Anlagen müssen laut Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) fernsteuerbar sein und in Echtzeit mit dem Netzbetreiber kommunizieren. Großspeicher (über 10 MWh) sind netzdienlich, wenn sie lokale Engpässe mildern. Windparks und Solarparks sind netzdienlich, wenn sie ihre Einspeisung entsprechend anpassen, um Frequenz und Spannung zu stabilisieren. Fazit Netzdienliche Anlagen passen Stromverbrauch und -einspeisung flexibel an die aktuelle Situation an. Ist viel Strom vorhanden, speisen sie ihn nicht ins Netz und verhindern damit eine Überlastung. Ist wenig Strom vorhanden, senken sie den Stromverbrauch oder verschieben diesen in eine Zeit, in der viel Energie vorhanden ist. Dadurch bleibt die Stromversorgung im Gleichgewicht, stabil und sicher.

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