Den Wolfsburgern droht der Abstieg aus der Bundesliga. Deshalb wird erneut über das Comeback eines alten Bekannten spekuliert. Die sportliche Krise des VfL Wolfsburg hat erneut Spekulationen über eine Rückkehr des früheren Meistertrainers Felix Magath befeuert. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, ist der Name des 72-Jährigen bei der internen Diskussion möglicher Trainerkandidaten gefallen. Magath führte die Wolfsburger 2009 zur deutschen Meisterschaft. Der ehemalige Nationalspieler war zweimal für den Verein tätig: von 2007 bis 2009 sowie von März 2011 bis Oktober 2012 jeweils als Trainer und Sport-Geschäftsführer in Personalunion in Wolfsburg. Auf Nachfrage der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung" wollte sich Magath nicht zu den Gerüchten äußern: "Ich möchte zur Situation des VfL nichts sagen." Seit 2025 arbeitet er als Sportvorstand bei seinem Heimatclub Viktoria Aschaffenburg in der Regionalliga Bayern. Ex-Spieler Magaths Fürsprecher? Nach sechs Spielen ohne Sieg steht der VfL in der Bundesliga-Tabelle nur noch auf Platz 15 – punktgleich mit dem FC St. Pauli auf dem Relegationsrang. Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen sprach dem erst im Dezember zum Cheftrainer beförderten Daniel Bauer erst am vergangenen Samstag nach der 2:3-Niederlage gegen den FC Augsburg das Vertrauen aus. Allerdings steht Christiansen in Wolfsburg wegen der sportlichen Entwicklung der vergangenen Monate selbst in der Kritik. Erste Gerüchte über eine Magath-Rückkehr kamen bereits im vergangenen November und Dezember auf, als es um den Posten des Dänen ging. Ein Fürsprecher für Magath könnte das neue Aufsichtsratsmitglied Diego Benaglio sein, der unter ihm in Wolfsburg spielte und von ihm zum VfL geholt wurde. Im Kontrollgremium soll es jedoch auch Stimmen geben, die nicht von einer Magath-Rückkehr überzeugt sind.