Schon weit in der Nachspielzeit zwischen Dortmund und Bergamo kommt es zur spielentscheidenden Szene. Nun offenbart Nikola Krstović die Folgen des Treffers von Ramy Bensebaini. Nikola Krstović, Profi von Atalanta Bergamo , hat auf Instagram ein Foto veröffentlicht, das die Konsequenzen des Gesichtstreffers von Ramy Bensebaini im Champions-League-Playoff-Rückspiel zeigt. Deutlich zu sehen sind dabei drei große Schrammen, die vermutlich von den Stollen des BVB-Profis stammen. Außerdem ist eine Verfärbung der Stirn zu sehen. Bei der 1:4-Pleite der Dortmunder in Bergamo hatte Bensebaini weit in der Nachspielzeit im eigenen Strafraum mit der Hacke retten wollen. Das Problem: Der Algerier traf den Ball und den Kopf von Krstović. Im Anschluss zeigte Schiedsrichter José Maria Sanchez Martinez nach einem VAR-Eingriff auf den Elfmeterpunkt und verwies Bensebaini mit Gelb-Rot vom Platz. Was war passiert? Schlotterbeck sieht Rot – Kovač hat Vermutung Unschöne Bilder in Madrid: Nach Zusammenstoß mit Polizei: Fans in Behandlung Am Ende war es die spielentscheidende Szene. In der achten Minute der Nachspielzeit verwandelte Ex-Leipzig und -Hertha-Profi Lazar Samardžić den fälligen Elfmeter zum 1:4 aus BVB-Sicht. Nach dem 2:0-Sieg im Hinspiel schieden die Dortmunder damit überraschend aus. Sportdirektor Sebastian Kehl sei "extrem enttäuscht", wie er selbst nach dem Spiel sagte. "Ich wusste, dass es hier sehr, sehr schwer wird. Aber ich bin davon ausgegangen, dass wir eine Runde weiterkommen." Dem BVB entgehen so nicht nur weitere Spiele in seinem Lieblingswettbewerb, er muss auch auf elf Millionen Euro verzichten, die es fürs Erreichen des Achtelfinales als Prämie gibt. "Ich habe mich ehrlich gesagt mit dem Szenario vor dem Spiel nicht beschäftigt. Dieses Weiterkommen war eingeplant, die Einnahmen hatten wir eingeplant", gab Kehl zu: "Wir werden unseren Weg weitergehen und daraus unsere Schlüsse ziehen."