Die Identität einer von Bill Gates' russischen Geliebten scheint geklärt: Es handelt sich wohl um eine Bridge-Spielerin mit Verbindungen zu Epstein. Microsoft-Mitbegründer Bill Gates hat in einer internen Versammlung seiner Stiftung eingeräumt, während seiner Ehe mit zwei russischen Frauen Affären gehabt zu haben. Nun scheint die Identität einer der Frauen geklärt: Es soll sich um die Bridge-Spielerin Mila Antonova handeln – die auch von dem inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein finanziell unterstützt wurde. Medienberichte legen nahe, dass Epstein diese Verbindung gegen Gates zu nutzen versuchte. Laut dem "Wall Street Journal" soll Gates die Affären im Rahmen eines internen Treffens seiner Stiftung thematisiert haben. Dabei nannte er eine "russische Bridge-Spielerin" sowie eine "russische Kernphysikerin" als ehemalige Geliebte. Bei ersterer soll es sich um Antonova handeln, die Gates 2009 bei einer Veranstaltung kennenlernte. Antonova selbst veröffentlichte Foto mit Gates Gates war damals 53 Jahre alt, Antonova in ihren 20ern. In einem Youtube-Video aus dem Juli 2010 sagte Anotonova über die Begegnung mit Gates, sie habe ihn zwar nicht beim Bridge geschlagen, "aber ich habe zumindest versucht, ihn zu treten". Dabei zeigt sie auch ein Foto der beiden. In dem Video zitiert Antonova auch einen Spruch der 1980 verstorbenen amerikanischen Schauspielerin May West: "Guter Sex ist wie ein gutes Bridge-Spiel: Wenn du keinen guten Partner hast, brauchst du eine gute Hand." Ein enger Vertrauter von Gates, Boris Nikolic, stellte Antonova im Jahr 2013 Epstein vor. Dieser war bereits zuvor wegen Sexualdelikten verurteilt worden. Antonova bat zu dieser Zeit um finanzielle Unterstützung für ein Online-Bildungsprojekt. Epstein überwies laut Antonova das Geld direkt an eine Programmierschule in den USA , an der sie studieren wollte. Antonova kannte wohl auch die russische Spionin Anna Chapman. Das legt ein Selfie von Antonova nahe, das die beiden Frauen zeigt. Epstein soll versucht haben, Gates zu erpressen Später soll Epstein versucht haben, Gates unter Druck zu setzen. In E-Mails, die vom US-Justizministerium veröffentlicht wurden, beschwerte sich Epstein über Gates’ mangelnde finanzielle Unterstützung für Antonova und stellte Gates als geizig dar. Demnach lebte Antonova zeitweise auf der Couch von Freunden und habe sich keine Klimaanlage leisten können. In einem nicht abgesendeten Entwurf unterstellte Epstein Gates sogar, sich bei einer Affäre mit einer Geschlechtskrankheit infiziert und ihn um Medikamente gebeten zu haben. Ein Sprecher von Gates bestätigte früher, dass Epstein versucht habe, die frühere Beziehung als Druckmittel einzusetzen, jedoch erfolglos. Gates selbst distanzierte sich mehrfach von Epstein und beteuerte, keinerlei Kenntnis von dessen Verbrechen gehabt zu haben. "Ich habe nie Zeit mit Opfern verbracht und den Frauen um ihn herum", wird Gates aus dem internen Treffen zitiert. Melinda Gates, die 2021 nach 27 Jahren Ehe die Scheidung einreichte, machte in früheren Interviews die Verbindung zu Epstein für ihre Entscheidung mitverantwortlich. Ob die jetzt bekannten Details Einfluss auf die Trennung hatten, ist nicht offiziell bestätigt.