Fußball-Bundesliga: Existenzkampf pur: Heidenheims "Kopfspiel" in Bremen
Wenn Schlusslicht 1. FC Heidenheim die Trendwende im Bundesliga-Abstiegskampf noch schaffen will, dann ist das Spiel beim Vorletzten Werder Bremen wohl eine der letzten Gelegenheiten.
Mehr Abstiegskampf geht nicht: Im Kellerduell der Fußball-Bundesliga empfängt der Tabellenvorletzte Werder Bremen das Schlusslicht 1. FC Heidenheim. Während die Gäste seit zehn Spielen auf einen Sieg warten, ist die Negativserie von Werder noch länger: Seit 13 Partien haben die Hanseaten in der Liga nicht mehr gewonnen, unter ihrem neuen Trainer Daniel Thioune gab es zuletzt drei Niederlagen in Serie. Wenn Heidenheim das Ruder also noch einmal herumreißen will, wo anders als am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in Bremen?
Wolle seine Mannschaft noch eine Chance haben, die sechs Punkte auf die rettenden Tabellenplätze an den restlichen elf Spieltagen wettzumachen, "dann musst Du irgendwann anfangen, den Rückstand abzubauen", sagte FCH-Trainer Frank Schmidt. "Klar ist, gegen Bremen sollten wir das Spiel jetzt schon gewinnen." Dann könne Heidenheim auch weiter fest daran glauben, "dass Du doch noch eine Chance hast".
Verteidiger Busch und Torwart Ramaj fallen aus
Hoffnung gibt Schmidt, dass seine Mannschaft zuletzt beim 3:3 gegen den Europa-League-Teilnehmer VfB Stuttgart, aber auch zuvor beim 0:1 in Augsburg oder dem 2:3 in Dortmund Chancen auf drei Punkte gehabt hätte. "Wir waren ja selten chancenlos in den letzten Wochen."
Fehlen werden dem FCH in Bremen Verteidiger Marnon Busch und Torwart Diant Ramaj, die beide krank sind. Für Ramaj wird Frank Feller im Tor stehen. Unabhängig von der Aufstellung müsse sein Team gegen Werder "im richtigen Moment eiskalt die richtigen Entscheidungen treffen", erklärte Schmidt. "Das wird ein besonderes Kopfspiel."