Emma Spitz notiert bei den Ford Women's NSW Open zwar auch am Finaltag mit der 70 (-1) wieder eine Runde unter Par, kann damit die Spitzenränge aber nicht mehr knacken und verlässt Wollongong mit einem 26. Platz wieder.
Emma Spitz ließ sich von der wilden Regenverzögerung - der halbe Donnerstag fiel den Wassermassen zum Opfer - nicht aus der Ruhe bringen und cuttet mit Runden von 73 (+2) und 66 (-5) schlussendlich sogar als 16. richtig aussichtsreich ins Wochenende. Bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10, hat Österreichs Nummer 1 noch alle Chancen gleich bei ihrem zweiten Saisoneinsatz das erste Spitzenergebnis mitzunehmen.
Aufgrund der langen Regenverzögerung wird der Moving Day mit Kanonenstart gespielt, weshalb Emma die 3. Runde von der 13 aus in Angriff nimmt. Sofort macht sie dann auch dort weiter wo sie kurz zuvor bei Runde 2 aufgehört hat und liegt nach fünf gespielten Löchern bereits bei 3 unter Par und klar in den Top 10. Erst kurz vor dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte erwischt es sie dann am Par 5 der 18 mit einem Doppelbogey richtig hart, allerdings zeigt sie sofort die passende Reaktion und zaubert direkt danach am Par 5 der 1 und der 2 die Birdies vier und fünf auf die Habenseite und egalisiert die Doublette so in Windeseile wieder.
Danach geht sie es mit Pars ein wenig gemächlicher an, bis die Ruhe auf der 7 mit einem Bogey wieder recht unsanft gestört wird. Sofort zeigt die Niederösterreicherin aber die perfekte Antwort und drückt mit einem darauffolgenden Birdiedoppelpack prompt wieder aufs Tempo. Im Finish schleicht sich dann zwar am Par 3 der 10 noch ein weiterer Fehler ein, mit der 68 (-3) packt sie aber eine weitere sehenswerte Runde aus und bleibt vor dem Finaltag als 19. und bei weiterhin nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 voll an den Spitzenrängen dran.
Etwas zu kämpfen
Am Sonntag macht sie zunächst dann sofort dort weiter wo sie am Samstag aufgehört hat, denn da das anfängliche Par 5 und die 4 rasch die ersten Birdies springen lassen, taucht Emma endgültig erstmals in den Spitzenplätzen auf. In Folge allerdings geht der gewinnbringende Schwung dann ziemlich verloren, was sich mit einem ersten Fehler auch unangenehm auf der 7 bemerkbar mach. Diesmal hat sie darauf vorerst keine Antwort und kommt so nur knapp unter Par zum letzten Mal zum Turn.
Auch auf den Backnine geht nicht vieles so locker wie erhofft von der Hand, wie auch der nächste Fehler auf der 11 beweist. Zwar knackt sie am Par 5 der 14 dann erneut die roten Zahlen, tritt sich auf der 16 aber den nächsten Fehler ein und tritt so regelrecht auf der Stelle. Immerhin gelingt am abschließenden Par 5 dann noch ein roter Eintrag, womit sich am Sonntag zumindest noch die 70 (-1) ausgeht. Die Spitzenplätze kann sie damit aber nicht mehr knacken und verlässt Wollongong so mit einem 26. Platz wieder.
Bereits kommende Woche wird Emma erneut in Down Under zu Werke gehen, wenn im Magenta Shores G & CC in New South Wales die Australian Women's Classic auf dem Programm stehen. Auch Kathi Mühlbauer wird wieder in den Teeboxen stehen und alles daran setzen bei ihrem zweiten Saisonstart erstmals in der neuen Jahreswertung anschreiben zu können. Agathe Laisne (FRA) sichert sich dank einer 65er (-6) Finalrunde und bei gesamt 16 unter Par den Sieg.
Fotos: LET
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