Die Benzinpreise in Dresden steigen seit Wochen kontinuierlich an. Nach dem militärischen Schlag der USA gegen Iran machen die Preise noch einmal einen Sprung. Wer zum Beginn der neuen Woche sein Auto in Dresden auftanken möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen als unmittelbar vor dem Militärschlag der USA und Israels gegen Iran. Kostete der Liter Super (E10) am Freitag, also am Tag vor dem Angriff, im Durchschnitt 1,783 Euro, wurden am Montagmorgen (Stand 9 Uhr) 1,888 für den Liter Kraftstoff fällig. Ähnlich sieht es beim Vergleich der Preise für einen Liter Diesel aus. Dieser kostete am Freitag durchschnittlich 1,762 Euro. Am Montagmorgen (Stand 9 Uhr) war er auf 1,876 Euro gestiegen. Benzin teurer: Ölpreise nach Eskalation im Nahen Osten gestiegen Grund für den Anstieg der Ölpreise ist die Eskalation im Nahen Osten. In der Nacht auf Montag stiegen die Notierungen für Brent-Öl aus der Nordsee und Rohöl aus den USA in den ersten Handelsminuten um jeweils mehr als zehn Prozent. Dabei erreichte Brent-Öl in der Spitze bei 82,37 US-Dollar je Barrel (159 Liter) den höchsten Stand seit Juli 2024 und US-Öl bei 75,33 Dollar den höchsten Stand seit Juni 2025. Zuletzt lag der Preis je Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April nur noch um gut 5 Dollar oder etwa 7,5 Prozent höher bei 78,05 Dollar. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um mehr als 4 Dollar auf 71,52 Dollar zu. Schiffsverkehr durch Straße von Hormus eingeschränkt: Benzinpreis gestiegen Am Wochenende hatten Israel und die USA den Iran angegriffen und dabei unter anderem das Staatsoberhaupt und den Religionsführer des Landes Ajatollah Ali Chamenei getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen und schränkte außerdem den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ein, eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge in der ölreichen Region am Persischen Golf. Jede Störung kann die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.