Christian Wück war mit dem ersten Spiel der Qualifikation zur WM 2027 in Brasilien zufrieden. Dann störte er sich allerdings an einem Wort. Aus Dresden berichtet Kim Steinke Für das deutsche Frauennationalteam war der Start in die WM-Qualifikation ein Auftakt nach Maß. 5:0 hieß es aus Sicht von DFB-Kapitänin Giulia Gwinn und Co. gegen Gruppengegner Slowenien. "Wir sind in beide Halbzeiten sehr gut reingestartet, haben sehr viel Energie reingebracht", erklärte die Bayern-Akteurin nach dem Abpfiff in Dresden in der ARD . Kurz darauf stellte sich dann der Bundestrainer auf der Pressekonferenz den Fragen der Journalisten – und es entstand ein kurioser Wortwechsel. Christian Wück sprach zunächst über das Spiel, er war grundsätzlich zufrieden mit dem Auftritt seines Teams: "Wir haben ziemlich schnell für klare Verhältnisse gesorgt und in der zweiten Hälfte nachgelegt." Später fragte ihn eine Sky-Reporterin nach Nicole Anyomi, die gegen Slowenien nicht zum Einsatz gekommen war, und Gwinn sowie Jule Brand, die beide in der Halbzeit ausgewechselt wurden. Die Reporterin wollte wissen, ob Wück dies aus Gründen der "Belastungssteuerung" entschieden habe. Der 52-Jährige gab eine skurrile Antwort. "Das ist ein böses Wort. Belastungssteuerung", sagte Wück. Nach einer kurzen Pause legte er nach: "Das darf man nicht in den Mund nehmen." Die Reporterin entgegnete: "Darf man nicht? Das ist mein Lieblingswort." Danach mussten sowohl die anwesenden Reporter als auch Wück laut lachen. WM-Qualifikation: Deutschland feiert Schützenfest zum Auftakt Warum es sich bei "Belastungssteuerung" um ein "böses Wort" handeln soll, wollte der Bundestrainer nicht verraten. Der Ex-Profi erklärte allerdings, dass Spielerinnen wie Gwinn und Franziska Kett vom FC Bayern , die ebenfalls nach 45 Minuten ausgewechselt wurden, in ihrem Verein viel Spielzeit erhalten würden. Wücks Blick richtet sich zudem schon auf das zweite Qualifikationsspiel am Samstag. Dann trifft Deutschland auf Norwegen. Gegen die Skandinavierinnen will der Bundestrainer mit seinem Team die nächsten drei Punkte auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Brasilien einfahren.