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ETF-Auszahlplan: Von der ewigen Rente und anderen Strategien

In einer Ratgeberserie erklärt die t-online-Redaktion Schritt für Schritt, wie ein erfolgreicher Start an die Börse gelingen kann. Heute geht es um den Auszahlplan. Der Sinn des langfristigen Sparens an der Börse ist: Über viele Jahre hinweg vermehrt sich das Geld ganz automatisch, ohne viel eigenes Zutun. Wie das funktioniert und warum sich Aktienfonds besonders lohnen, haben wir Ihnen anhand vieler Beispiele in dieser Serie ausführlich gezeigt. Doch zu einem späteren Zeitpunkt soll das Geld auch wieder ausgezahlt werden. Wie der Verkauf des ETFs ganz praktisch funktioniert, erfahren Sie in Folge 17 . Häufig ist es aber sinnvoll, nicht alles auf einmal aus dem Sparplan zu nehmen, sondern Stück für Stück über einen längeren Zeitraum. Sprich: als Zusatzrente oder als Extraeinkommen nebenbei. Dafür kann man bei vielen Brokern einen Entnahmeplan oder Auszahlplan einrichten. Wie das funktioniert und worauf man achten muss, zeigen wir Ihnen in diesem Ratgeber auf. Automatischer vs. manueller Auszahlplan Der Entnahmeplan ist das Gegenteil des Sparplans: Statt monatlich oder wöchentlich einen bestimmten Betrag in einen ETF zu investieren, wird regelmäßig Geld aus dem ETF ausgezahlt. Dabei wird immer nur ein Teil des Geldes aus dem ETF entnommen, das restliche Kapital kann also weiterhin von steigenden Kursen und vom Zinseszinseffekt profitieren. Viele Broker bieten einen automatischen Entnahmeplan an. Das ist komfortabel, denn nach der ersten Einstellung müssen sich Anleger nicht mehr viele Gedanken machen. In bestimmten Intervallen erscheint das Geld dann einfach auf dem Konto. Wenn Sie mehr Kontrolle darüber haben möchten, wann und wie viel Geld Sie entnehmen, können Sie die Entnahme auch manuell durchführen. Dazu müssen Sie regelmäßig oder im Bedarfsfall daran denken, selbst ETF-Anteile zu verkaufen. Das kann sinnvoll sein, wenn Sie selbst auf Marktschwankungen reagieren wollen und so einen strategisch günstigen Zeitpunkt abpassen möchten. Nicht alle Broker bieten automatische Entnahmepläne an. Zudem haben sie unterschiedliche Konditionen. Oft gibt es einen Mindestentnahmebetrag. Der Broker der Sparkassengruppe, S Broker, bietet etwa einen Entnahmeplan erst ab einem Depotwert von 10.000 Euro an. Der Mindestentnahmebetrag liegt bei 50 Euro. Anders ist das beim Neobroker Scalable Capital, der praktisch keine Begrenzungen hat (1 Euro Depotwert; 1 Euro Mindestentnahmebetrag). Manche Dienstleister verlangen beim Verkauf von ETF-Anteilen auch Gebühren, bei anderen ist das kostenfrei. Welche hier entscheidend sind, erfahren Sie in Folge 18 im Detail . Es kann sich daher lohnen, vor Beginn der Auszahlung erneut Broker zu vergleichen und das Depot gegebenenfalls zu einem anderen Finanzdienstleister umzuziehen, der besser zu den eigenen Bedürfnissen passt. Beim Depotübertrag müssen Sie nichts verkaufen, das angesparte Kapital wird einfach umgebucht. Das ist innerhalb Deutschlands kostenlos. Broker zu teuer? Wann sich ein Depotwechsel lohnt Ewige Rente oder Auszahlung mit Kapitalverzehr? Um den Entnahmeplan einzurichten, müssen Sie im nächsten Schritt entscheiden, welche Strategie Sie damit verfolgen wollen. Zu unterscheiden sind dabei zwei wesentliche Arten: mit oder ohne Kapitalverzehr. Auszahlplan mit Kapitalverzehr Bei einem Auszahlplan mit Kapitalverzehr wird das gesamte angesparte Vermögen nach und nach verbraucht. Sie entscheiden, wie lange Sie die Rente oder das Zusatzeinkommen erhalten möchten. Die Höhe des monatlich ausgezahlten Betrags errechnet sich anhand der gewählten Laufzeit. Beispiel: Sie haben 100.000 Euro angespart und möchten sich nun daraus eine monatliche Rente auszahlen lassen. Sie planen damit, dass das Geld für die nächsten 20 Jahre reichen soll und gehen davon aus, dass das Kapital im ETF weiterhin eine jährliche Rendite von etwa 7 Prozent pro Jahr im Schnitt erwirtschaften wird. Diese Daten geben Sie in einen Entnahmerechner ein (z. B. bei Finanzfluss oder ExtraETF ) und erfahren dort: Sie können guten Gewissens die nächsten 20 Jahre monatlich 760 Euro aus dem Fonds entnehmen. Danach ist das Kapital aufgebraucht. Der Vorteil dieser Strategie ist, dass man sich einen relativ hohen Betrag monatlich auszahlen lassen kann und damit auch das monatliche Einkommen hoch ausfällt. Ein Nachteil ist jedoch, dass immer das Risiko besteht, das Einkommen noch länger zu benötigen als geplant – vor allem, wenn das Geld als Rente dienen soll; Sie können schließlich nicht wissen, wie alt Sie werden. Zudem besteht das Risiko, dass die jährliche Rendite niedriger ausfällt als erhofft, wodurch das Vermögen schneller aufgezehrt wird als geplant. Das kann sich jedoch auch positiv entwickeln, wenn die Renditen plötzlich höher ausfallen als erwartet. In diesem Fall hätten Sie am Ende der Laufzeit sogar noch Kapital übrig. Die "ewige Rente" Eine Alternative zum Entnahmeplan, bei dem das Kapital aufgezehrt wird, ist der Auszahlplan ohne Kapitalverzehr. In diesem Zusammenhang ist umgangssprachlich öfter von der "Ewigen Rente" die Rede. Dabei werden nur die Gewinne aus dem Fonds entnommen, sodass das Kapital auch nach 20, 30 oder 40 Jahren im Wesentlichen erhalten bleibt. Lebenslange Rente: So viel Kapital brauchen Sie für lebenslange Zinserträge Beispiel: Sie haben 100.000 Euro angespart und möchten sich daraus eine monatliche Rente auszahlen lassen. Sie wollen jedoch nicht das Risiko eingehen, am Ende Ihres Lebens ohne finanzielle Mittel dazustehen, und möchten das Kapital in Ihrem Depot auch für Ihre Erben erhalten. Zudem erwarten Sie eine jährliche Rendite von 7 Prozent, was etwa 7.000 Euro Gewinn pro Jahr entspricht. Wenn Sie nur diese Gewinne entnehmen, entspricht das einer monatlichen Rente von 583 Euro, die Sie sich guten Gewissens auszahlen lassen können. Auch am Ende Ihres Lebens hätten Sie dann noch rund 100.000 Euro im Fonds zur Verfügung. Das größte Risiko dieses Modells liegt in den Renditeerwartungen. Sollte es mehrere Jahre lang an der Börse bergab gehen, müssen Sie als Anleger entscheiden, ob Sie mit einem kleineren Entnahmebetrag auskommen oder einen Teil des Kapitalstocks anzapfen möchten. Mischformen In der Realität können Anleger selbstverständlich eine Mischform aus beiden Strategien wählen oder eine ganz eigene Strategie entwickeln, die auf ihre persönlichen Umstände abgestimmt ist. Einige Experten empfehlen beispielsweise dynamische Modelle oder prozentuale Entnahmebeträge. Diese hängen dann ganz konkret vom Wert des eigenen Portfolios ab und unterliegen Schwankungen. Sinnvoll kann es auch sein, einen Teil des jährlich benötigten Kapitals auf einmal auszahlen zu lassen und es dann auf einem Tagesgeldkonto mit guten Zinsen zu parken , wo Sie jederzeit darauf zugreifen können. Dann verzichten Anleger auf den automatisierten Entnahmeplan und behalten mehr Kontrolle. Gut zu wissen: Entnahmepläne sind immer wieder anpassbar oder pausierbar, Anleger können ihre Strategien also jederzeit an die eigene Situation anpassen. Entnahmeplan beim Broker einrichten Nachdem Sie sich für eine Strategie entschieden haben, geht es an die Umsetzung. In der Regel können Anleger bei ihrem Broker einen Entnahmeplan genauso einrichten wie einen Sparplan. Dort legen Sie auch fest, wie viel Geld ausgezahlt wird (in festen Beträgen oder prozentual) und in welchem Intervall dies geschieht. Steuern optimieren, Folge 16: Wie Sie das meiste aus Ihrem Gewinn herausholen In vielen Fällen können Anleger dort auch direkt einstellen, ob die Auszahlung mit oder ohne Kapitalverzehr erfolgen soll. Dann kann der Broker automatisch Anpassungen vornehmen, um das Kapital unter anderem zu erhalten. Das bedeutet jedoch auch, dass die Höhe des Auszahlbetrags schwanken und somit unplanbar werden kann. Auch bei der Entnahme von Geld aus dem ETF fallen Steuern an. In Deutschland beträgt die Kapitalertragsteuer (auch Abgeltungsteuer genannt) pauschal 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag . Allerdings gibt es pro Sparer einen Freibetrag von 1.000 Euro pro Jahr, bis zu dieser Grenze fallen keine Steuern an. Diesen Freibetrag sollten Sie als Freistellungsauftrag bei Ihrem Broker oder Ihrer Bank hinterlegen. Der Abzug der Steuern erfolgt automatisch, sobald der Freibetrag überschritten wird. Fazit Genauso wie beim Sparen können Anleger auch bei der Auszahlung ihres Vermögens verschiedene Strategien wählen. Diese sind sehr individuell und hängen von den eigenen Lebensumständen und Bedürfnissen ab. Die Entnahme aus einem ETF kann jedoch sehr flexibel gestaltet werden. Entnahmepläne können Sie jederzeit ändern, pausieren und anpassen. In jedem Fall ist es wichtig, sich rechtzeitig Gedanken zu machen und zu planen.

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