Die Skispringer feiern nach Olympia eine kuriose Rückkehr in den Weltcup. Der Sieger heißt zunächst und wie so oft Peter Prevc. Doch dabei bleibt es nicht. Philipp Raimund hat beim ersten Springen nach den Olympischen Spielen seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert. Der Olmypiasieger von der Normalschanze profitierte dabei von der Disqualifikation von Top-Favorit Peter Prevc und siegte im finnischen Lahti. Raimund flog auf 122,5 m, wurde in dem Mini-Wettkampf mit nur einem Durchgang aber zunächst noch von Prevc (129,0 m) übertroffen. Beim Springen von der Großschanze am Freitag wurde planmäßig nur ein Durchgang ausgetragen. Trotz der Disqualifikation ist Prevc der Sieg im Gesamtweltcup nicht mehr zu nehmen. Der Gewinner der Vierschanzentournee feierte seinen vermeintlichen siebten Weltcupsieg in Folge aber zu früh, da er zu wenig Gewicht für seine Skilänge auf die Waage brachte. Zweiter wurde somit Daniel Tschofenig (Österreich) vor Wladimir Sografski aus Bulgarien. Mehr in Kürze.