Feminist*innen | Nie wieder „Male Stare“: Diese fünf Feminist*innen sollten Sie kennenlernen
Anita Ghai: Wenn Männer starren
Anita Ghai (1958–2024) wollte nie die „Mutige“ sein, die „Ausnahme“, und erst recht kein Token. 1958 in Indien geboren, erkrankte sie zweijährig an Polio und konnte sich an kein Leben ohne Behinderung erinnern. Sie wurde Professorin für Psychologie und Vorsitzende der Indian Association of Women’s Studies.
Als Aktivistin und Theoretikerin krempelte sie die Perspektive auf Behinderung und Gender komplett um: Der „male gaze“ wurde bei ihr zum „male stare“ – wo andere Feministinnen die Objektifizierung weiblicher Körper durch den männlichen Blick kritisierten, wies sie auf die Eskalationsstufe des männlichen Starrens hin, das behinderte Frauen auf asexuelle Objekte der
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.