„Marquise von O. und –“: Wie ich am Frauentag wütend und übellaunig das Theater verließ
Im Nachhinein war es eine schlechte Idee, den Frauentag am 8. März im Deutschen Theater in Berlin zu verbringen, dachte ich mir, als ich am späten Abend das Theater maximal frustriert, wütend und übellaunig verließ. Ich hatte weder Blumen bekommen, noch sonst war mir als Frau in irgendeiner Weise gehuldigt worden. Dafür hatte ich mir einen Vortrag über Gewalt an Frauen reingezogen und eine Vorstellung von Die Marquise von O. und – besucht, in der es um eine Vergewaltigung geht. „I can’t believe I’m still protesting this shit“, stand auf einem Plakat auf einer Demo, die tagsüber stattgefunden hatte.
Genauso fühlte ich mich. Frauen beschäftigen sich mit der radikal steigenden Gewalt, die ihnen tagtäglich ange
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