Was für ein bitteres Ausscheiden
guter Kampf wird nicht belohnt
Die Kadetten spielten im Angriff sehr geduldig, liessen den Ball laufen und erspielten sich gute Torchancen. Bestplayer Odinn Thor Rikhardsson mit acht, Ariel Pietrasik mit sieben und Patrik Martinovic mit fünf Treffern zeigten sich am effizientesten im Angriff. Auch in der Verteidigung kämpften sie um jeden Ball. Mit ihrem schnellen Spiel brachten die Dänen Martin Bisgaard und Anders Martinusen immer wieder in beste Abschusspositionen, was diese auch zu nutzen wussten. Am heutigen Spiel fehlte den Kadetten auch oft das nötige Quäntchen Wettkampfglück. Nach spektakulären Paraden von Moreno Car oder Abprallern landete der Ball oft wieder bei einem gegnerischen Spieler statt in den Händen der Orangen. Der amtierende Schweizermeister zeigte sich aber bis in die letzten Spielsekunden sehr kämpferisch. So konnten sie den Dreitorerückstand noch beinahe wettmachen – aber eben nur beinahe. Der letzte Freiwurf verfehlte das Tor nur sehr knapp. Statt grenzenlosem Jubel blieb den Kadetten nach dem Schlusspfiff nur die grosse Enttäuschung. Lukas Saueressig analysierte kurz nach Spielende: «Über das ganze Spiel fehlte uns ein bisschen der letzte Zugriff. Der Gegner hat es immer wieder geschafft, noch einen Pass weiterzuspielen und so einen freien Mann zu generieren. Am Schluss entscheiden Kleinigkeiten, aber so ist der Sport nun mal. Es ist auf jeden Fall sehr bitter.»
Die Kadetten haben nicht lange Zeit diese Niederlage zu verarbeiten. Am Samstag spielen sie auswärts beim HC Kriens-Luzern. Vielleicht die beste Gelegenheit, um sich den Frust von der Seele zu spielen. Nun gilt der ganze Fokus dem Hauptsaisonziel, der Verteidigung des Schweizer Meistertitels. Mit dem vorzeitigen Gewinn der Hauptrunde haben die Kadetten ja schon einen wichtigen Schritt geschafft.
Am Schluss entscheiden Kleinigkeiten, aber so ist der Sport nun mal. Es ist auf jeden Fall sehr bitter.
Kadetten Schaffhausen
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