Mutter-Tochter | Eine wahnsinnige Liebe
Nicht alle Frauen sind Mütter, aber alle waren einmal Säuglinge irgendeiner Mutter. Doch wer ist die Mutter eigentlich als Mensch, wer war sie als Mädchen? Welchen Träumen jagt(e) sie nach? Als ihre Mutter an Brustkrebs erkrankt, nimmt Lena Gorelik den Schmerz zum Anlass, Fragen zu stellen. Entstanden ist eine dichte, rührende Geschichtensammlung über Mütter und Kinder, lose zusammengehalten durch den biografischen Faden der Autorin.
Sätze über Körper, Brüste, den ersten Schrei und die ganz große Bindung laufen nicht selten Gefahr, in den totalen Kitsch abzudriften. Die Sorge äußert die Autorin selbst an einer Stelle – wie zuvor schon in Wer wir sind (2021) macht sie im neuen Roman wieder die eigene Recherche, Sprac
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