Campusroman | Zwischen Fußnote und Farce
Campus Novels oder Universitätsromane haben hierzulande nie recht reüssiert. Sieht man von Der Campus (1995) ab, also von Dietrich Schwanitzens etwas penetrantem Aufguss der mustergültigen Romane von David Lodge aus den Achtzigern, dann fällt einem nur Annette Pehnts feines Hier kommt Michelle von 2010 ein. Nun ist die deutsche Universität nie so Lebensmittelpunkt von Studierenden und Lehrenden gewesen wie in England oder den USA. Schon gar nicht mehr seit Durchmodularisierung und Exzellenzmanie.
In Italien scheint das noch anders zu sein, zumal dort das Ordinarien- und Pfründenwesen souverän alle nach Bologna benannte Studienbürokratie zu überdauern scheint. Jedenfalls, wenn man Dario Ferraris Roman Die Pause ist vorbei Glauben schenken will, de
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