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Riester-Rente: 40 Prozent der Sparer prüfen Wechsel

Ab kommendem Jahr soll das Altersvorsorgemodell die Riester-Rente ersetzen. Für viele Sparer erscheint das neue Modell attraktiv. Doch nicht immer ist ein Wechsel ratsam. Millionen Deutsche haben sie abgeschlossen, doch mittlerweile steht die Riester-Rente bei vielen Sparern in der Kritik. In ihren besten Zeiten setzten 16,6 Millionen Menschen auf die staatlich geförderte Altersvorsorge. Seit 2017 geht die Zahl der Verträge jedoch stetig zurück. 2024 fiel sie erstmals unter die Marke von 15 Millionen. Ein Fünftel bis ein Viertel der Verträge wird zudem nicht mehr bespart. Eine neue Studie zeigt nun: Der Trend könnte sich bald noch beschleunigen. Laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens Valytics unter 2.000 Menschen wollen 40 Prozent der Riester-Sparer einen Wechsel in das von der Bundesregierung geplante neue Altersvorsorgedepot ernsthaft prüfen. Weitere 40 Prozent zeigten sich noch unentschlossen. Doch ist ein Wechsel tatsächlich eine gute Entscheidung? Vorweg: Für bestehende Verträge soll es Bestandsschutz geben. Niemand wird gezwungen, seinen Riester-Vertrag aufzugeben oder umzustellen. Ein Wechsel ins neue Altersvorsorgesystem steht allerdings jedem offen. Förderung wird grundlegend umgestaltet Die Frage, ob sich ein Wechsel wirklich lohnt, ist pauschal nicht zu beantworten. Entscheidend ist unter anderem die Höhe der staatlichen Förderung. Mit der Altersvorsorgereform baut die Bundesregierung das Fördersystem einmal komplett um. Im Riester-System profitieren primär Geringverdiener von pauschalen Zulagen. Teils reicht bereits ein Sparbeitrag von 60 Euro, um die volle Grundprämie in Höhe von 175 Euro zu erhalten. Weitere Zulagen gibt es für Kinder: Sind diese vor 2008 geboren, gibt es eine Zulage in Höhe von 185 Euro je Kind. Bei jüngeren Kindern steigt die Zulage auf 300 Euro. Riester vor dem Aus: Wer bald mehr als 1.000 Euro Förderung bekommen kann Vorsorge im Alter: 1.000 Euro Extra-Rente durch diesen Trick Das neue Depotmodell geht einen anderen Weg: Die Förderung soll beitragsproportional je eingezahltem Euro greifen. Bis 1.200 Euro wird jeder eingezahlte Euro mit 30 Cent (ab 2029: 35 Cent) bezuschusst. Für jeden weiteren Euro – bis 1.800 Euro – schießt der Staat 20 Cent hinzu. Kurzum: Wer mehr einzahlt, erhält auch höhere Zulagen. Das macht das Zulagensystem transparenter, kann sich aber für Menschen mit geringem Einkommen und Kindern nachteilig auswirken. Auch bei der Kinderzulage soll künftig das Prinzip der Beitragsproportionalität gelten: Für jeden gesparten Euro gibt es pro Kind künftig 25 Cent. So müssen geringer Verdienende künftig mindestens Beiträge in Höhe von 1.200 Euro aufbringen, um die volle Kinderzulage von 300 Euro zu erhalten. Bisher erhalten sie die ungekürzte Zulage, wenn sie Beiträge in Höhe von mindestens vier Prozent ihres Lohnes einzahlen. Bei Einkommen unter 30.000 Euro waren somit teils deutlich geringere Sparbeiträge ausreichend. Mehrheit bevorzugt risikoarme Varianten Gleichzeitig biete das neue Modell auch zahlreiche Vorteile, beispielsweise höhere Renditechancen. Statt der hundertprozentigen Beitragsgarantie der Riester-Rente, die sich als Renditebremse erwies, sollen Sparer zukünftig auch in Aktienfonds und ETFs investieren können. Das eröffnet größere Chancen, erhöht aber auch das Risiko. Für diejenigen, die renditereicher investieren möchten und noch einige Jahre bis zum Ruhestand haben, um etwaige Kursschwankungen auszusitzen, könnte ein Wechsel folglich interessant sein. Neben Varianten ohne Garantien können Sparer auch weiterhin auf sicherheitsorientierte Varianten mit Garantien setzen. Zudem plant die Bundesregierung ein sogenanntes Standardprodukt. Dabei handelt es sich um einfache Produkte, die sich hauptsächlich an Einsteiger und Aktien-Neulinge richten. Für Standardprodukte soll zudem ein Kostendeckel gelten: Die Effektivkosten dürfen maximal 1,5 Prozent betragen. Dies ist deutlich zu hoch, bemängeln Verbraucherschützer und auch der Bundesrat . Zum Vergleich: Ein typischer Aktien-ETF kostet meist nur rund 0,2 Prozent pro Jahr, also deutlich weniger. Noch ist das Gesetz nicht verabschiedet. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil signalisierte angesichts der Kritik bereits Gesprächsbereitschaft. Riester-Sparer sollten abwarten Riester-Sparer sollten zunächst abwarten, bis die finale Version des neuen Altersvorsorgedepots feststeht. Danach lohnt sich ein genauer Vergleich, welches System mehr Vorteile bietet – je nach Einkommen, Kindern und Risikobereitschaft. Wichtig: Seinen Riester-Vertrag sollte keiner vorschnell kündigen. Experten warnen, dass bei einer vorzeitigen Auflösung sämtliche Zulagen zurückgezahlt werden müssen.

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