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Heidelberg: Eine Hochschule für Arzt-Assistenten und Praxispersonal

Von Birgit Sommer

Heidelberg. In den Niederlanden oder in den USA gibt es den Arztassistenten schon längst. Er ist ein Bindeglied zwischen Arzt und Patient, nimmt dem Mediziner Verwaltungs- und Dokumentationsarbeit sowie einfache medizinische Tätigkeiten, für die er speziell ausgebildet wurde, ab. Eine Lösung für überlastete Ärzte? Eine interessante Weiterbildungsmöglichkeit für Gesundheitsberufe?

Heidelberger Mediziner sagen "Ja". Ein Konsortium aus niedergelassenen Ärzten, Klinikmedizinern wie dem Ärztlichen Direktor des Josefskrankenhauses, Dr. Erhard Siegel, und Hochschulexperten ist dabei, die Hochschule für Medizinische Assistenzberufe (HMB) in Heidelberg zu gründen. Unterstützung erfahren sie dabei von verschiedenen Ärztekammern.

Beginnen soll die Hochschule mit dem Bachelor-Studiengang Physician Assistance (PA) mit 20 bis 30 Studenten. Module für Weiterbildung in Schmerztherapie und Palliativmedizin sollen dazukommen. Später könnten auch Studiengänge wie Zahnmedizinische Hygiene oder Klinische Ernährung angeboten werden. Die Akademisierung der Gesundheitsberufe, sei es als Erstausbildung oder vor allem in der Weiterbildung, ist von der Bundespolitik gewünscht.

Berufsbegleitend werden Medizinische Fachangestellte - früher Arzthelferin oder Zahnarzthelferin genannt - oder Krankenpfleger zum Physician Assistant (B.Sc.) ausgebildet. Der Studiengang ist nicht neu. Hauptsächlich an einigen privaten Hochschulen, aber auch an der DHBW in Karlsruhe wird er angeboten, 450 Physician Assistants gibt es schon in Deutschland, doch können sie den riesigen Bedarf nicht decken. Ihr Beruf ist jedenfalls verantwortungsvoller geworden - und auch finanziell interessant: Das Gehalt liegt zwischen 2400 und 4500 Euro monatlich.

Für die Vision einer "Hochschule von Ärzten für Ärzte und Praxisteams" stehen in Heidelberg Dr. Mohammed Natour und Prof. Peter Osswald. Natour ist Direktor der Heidelberger Praxisklinik für Kardiologie, Osswald, aus Mannheim stammend, ist Mitinhaber einer Privatpraxis für Schmerztherapie in Frankfurt und Chefarzt der Schmerzklinik am Westküstenklinikum in Heide.

Die Lehrpläne für das Studium an der Heidelberger Hochschule stehen und sollen bis zum Herbst 2019 akkreditiert und vom Wissenschaftsministerium genehmigt werden. "Das Ganze steht und fällt mit der soliden Finanzierung", sagt Natour. Für die ersten fünf Jahre werden fünf Millionen Euro gebraucht. Anschließend könnte sich die Hochschule mithilfe von Studiengebühren und Drittmitteln finanzieren, glaubt man. Die Gebühren von monatlich 650 Euro - so stellen sich die Gründer das vor - tragen überwiegend die Arbeitgeber, in deren Praxen und Kliniken die Studierenden mitarbeiten. Ein großes Netzwerk von Ärzten bietet da viele Möglichkeiten.

Die beiden Mediziner hoffen nun auf die Industrie und auf Investoren aus der Medizin, auf Förderer und Sponsoren, die die Idee der Weiterbildung und Akademisierung der Gesundheitsfachberufe mittragen. Ist die Finanzierung gesichert, soll eine Trägergesellschaft gebildet werden. "Wir wollen mit der Hochschule kein Geld verdienen", unterstreicht Mohammed Natour, "wir stehen alle fest in unseren Jobs und planen die Hochschulgründung um der Sache willen."

Ein Gebäude hat die HBM noch nicht in Aussicht, doch wurden bereits Gespräche mit der Stadt aufgenommen. Starten könne man auch erst einmal provisorisch, meint Natour. Ursprünglich waren die Mediziner um Natour und Osswald am Hochschulprojekt "Medical School 11" beteiligt, das sich im Torhaus in den ehemaligen Campbell Barracks ansiedeln wollte. Doch dort stiegen sie aus. Prof. Peter Osswald begründete dies so: "Wir haben die Strukturen nicht überzeugend gefunden und machen das nun allein, zusammen mit renommierten Hochschulberatern."

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