10 Business-Englisch-Fehler, die Deutsche laut Sprachlern-Experten am häufigsten machen
Sich im Urlaub in London von Einheimischen mit Händen und Füßen den Weg zur nächsten Bushaltestelle erklären lassen? Ein Kinderspiel. Die Lieblings-Netflixserie in Originalsprache schauen? Durchaus machbar. Eine höfliche und grammatikalisch einwandfreie E-Mail an einen geschäftlichen Kontakt im Ausland auf Englisch verfassen? Schon schwieriger.
Obwohl es heutzutage in vielen Berufen üblich ist, sich auf Englisch zu verständigen, hat das Business-Englisch seine Tücken.
„Zwischen Englisch und Deutsch besteht eine ziemlich enge Sprachverwandschaft“, sagt Maren Pauli, Team Lead Englisch und Deutsch bei der Sprachlern-App Babbel. „Deshalb gibt es viele Parallelen, die Deutschsprachigen das Lernen erleichtern.“ Genau dort liegt aber auch das Problem: Wir lassen uns von unserem Hintergrundwissen in die Irre führen und vergessen, dass die englische Sprache in einigen Fällen abweichende Regeln hat.
Die Expats und Sprachlernexperten der E-Learning-Plattform haben sich zusammengetan, um sich der Frage nach den häufigsten Business-Englisch-Fehlern zu widmen und haben sich auf zehn Punkte geeinigt.
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1. „Wie“ mit „how“ übersetzen
Wie das Didactics-Team von Babbel erklärt, sind Interferenzen die häufigste Fehlerquelle im Business-Englisch. Heißt: Es werden Strukturen aus der eigenen Muttersprache in die Zielsprache übertragen.
Als Beispiel nennen die Sprachlernexperten der App die Konstruktion „How this looks like“, die Deutsche manchmal benutzen, wenn sie eigentlich wissen wollen „What this will look like“ („Wie das aussehen wird“).
2. Den Ausdruck „Home Office“ im Englischen benutzen
Im Deutschen gibt es viele Wörter, die zwar sehr englisch aussehen, aber im Englischen anders — oder überhaupt nicht — genutzt werden. So nennen wir in Deutschland Smartphones oft „Handy“, auf Englisch hingegen bedeutet das Wort „handlich, praktisch“.
Tatsächlich sprechen Engländer und Amerikaner auch nicht von „Home Office“, ein Begriff, der mittlerweile in Deutschland zum normalen Sprachgebrauch gehört. Statt „I am doing Home Office“ sagen Englischsprechende laut Babbel schlicht und einfach „working from home“. In Großbritannien hat „Home Office“ allerdings durchaus eine Bedeutung — so wird nämlich das britische Innenministerium bezeichnet.
3. Zeitangaben vergessen
Im Deutschen sprechen wir auch dann gern im Präsens, wenn wir uns auf die Zukunft beziehen („Wir schauen mal, was sich machen lässt“). Übersetzen wir das ins Englische, fehlt aber eine Zeitform. Vergesst also nicht, bei „We see what we can do“ das Wörtchen „will“ hinzuzufügen, also „We will see what we can do“.
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