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"Anne Will", "Maischberger" und Co. – Wo fließen die ARD-Millionen hin?

Gagen sind immer ein gut gehütetes Geheimnis – auch in der ARD. Jetzt geben neue Zahlen einen Einblick ins Portemonnaie der öffentlich-rechtlichen Talkmaster.Sie ziehen Millionen Zuschauer vor die Fernseher und stehen doch in der Kritik. Seit Wochen wird über neue Konzepte für die ARD-Talkshows gesprochen und gerungen. Ob "Anne Will", "Maischberger" oder "Hart aber fair": Interne Gremien kritisieren zu ähnliche Sendungskonzepte, immergleiche Gäste und eine Austauschbarkeit der Formate. Die ARD will das ändern – und arbeitet hinter den Kulissen unter anderem an einer Verjüngungskur für "Hart aber fair" unter Neumoderator Louis Klamroth.Alles neu in der ARD? So sollen die Talkshows umgekrempelt werdenWas bei all der Diskussion über die Neuausrichtung der Gesprächssendungen untergeht, sind die Millionen an Beitragsgeldern, die jährlich in die Produktion der Formate fließen. Neue Zahlen des Magazins "Business Insider" geben nun einen Einblick in die Verträge der ARD – und zeigen auch, wie gut es sich mit den Talkshows verdienen lässt. Wie üblich kommentiert der Senderverbund, aber auch die einzeln verantwortlichen Landesrundfunkanstalten WDR und NDR, die Finanzkennzahlen nicht.Ein vergleichsweise sehr hoher MinutenpreisLaut dem Bericht ist der Sonntagstalk erwartungsgemäß der teuerste unter den drei ARD-Runden. So soll "Anne Will" jährlich Gesamtkosten von rund 7,5 Millionen Euro verursachen. Für jede der 30 Sendungen würde das eine Summe von 250.000 Euro bedeuten. Pro Sendeminute kostet die Show von Moderatorin Anne Will also mehr als 4.100 Euro – und damit um ein Vielfaches mehr als die ZDF-Konkurrenz von Markus Lanz.Wie t-online-Recherchen erst kürzlich zeigten, musste der Sender aus Mainz dennoch 2022 mehr für "Markus Lanz" überweisen als die ARD für "Anne Will". 14,6 Millionen Euro, um genau zu sein. Der einfache Grund: Moderator Markus Lanz ist deutlich öfter auf Sendung als Anne Will. Wie in der Branche üblich produzieren die landesweit bekannten Talkmaster unter eigener Schirmherrschaft, heißt: sie haben ihre eigenen Produktionsfirmen und können so besser abkassieren. "Anne Will" wird von der Will Media GmbH produziert. Alleinige Gesellschafterin: die 57-jährige Will. Laut "Business Insider" hat sie 2021 einen Bilanzgewinn von rund 1,2 Millionen Euro eingefahren.Damit gibt Anne Will zum Jahresende das Flaggschiff unter den ARD-Talks in die Hände ihrer Nachfolgerin Caren Miosga – ob sich die Kostenstruktur ab 2024 ändert, darf aber bezweifelt werden. Die anderen beiden Formate der ARD liegen jedenfalls im Finanzplan deutlich hinter "Anne Will": So komme "Hart aber fair" auf 6,6 Millionen Euro im Jahr, pro Folge wären das rund 195.000 Euro oder 2.600 Euro für die Sendeminute. "Maischberger" schlage mit 4,7 Millionen Euro jährlich zu Buche. Umgerechnet ein Betrag von 140.000 Euro für jede Sendung bei einem kolportierten Minutenpreis von 1.900 Euro.Fast 800.000 Euro im Jahr für Sandra MaischbergerErstaunlich sind diese Summen auch deshalb, weil sie gar nicht alle Kosten für die Sendungen abdecken. In aller Regel geben die Sender vor allem die redaktionelle Leitung an die Produktionsfirmen der Talkmaster ab, müssen sich aber um viele programmatische und logistische Dinge selbst kümmern. Ein Studio, ein paar Stühle, Gäste, die nicht bezahlt werden und Einspieler, die aus Archivmaterial hergestellt werden: Damit stürzt sich niemand in Unkosten.Ob die Firmen von Anne Will oder Maischberger: Sie sind eher redaktionell organisiert, die technische Produktion bis hin zu Maske und Catering übernimmt meist der zuständige Sender selbst – und so bleibt am Ende mehr Gewinn für die Stars des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.Wie viel das genau ist, ist dann tatsächlich das bestgehütete Geheimnis der Sender. Frank Plasberg soll vor der Klamroth-Ära pro Sendung 21.500 Euro kassiert haben – und so auf jährlich 730.000 Euro nur für seine Moderatorin gekommen sein. Sandra Maischberger toppe diesen Wert sogar noch. Wie "Business Insider" berichtet, handelte sie sich neben dem Produktionsvertrag für ihre Firma Vincent Productions einen gesonderten Moderationsvertrag aus. Der Kontrakt bringe ihr für 34 Sendungen im Jahr insgesamt 795.000 Euro ein.

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