Filmtipp „Schlamassel“: Schatten der Vergangenheit in Ostdeutschland
Ein fast schon beiläufig hingeworfener Satz bringt die Essenz des Filmes auf den Punkt. „Wiederholt sich alles irgendwie“, sagt Johanna. Seit Generationen ziehen sich toxische Beziehungen durch ihre Familie. Bis in die Gegenwart des Jahres 1997. In einer Brandenburger Wohnküche mit dem Charme der Nachwendejahre wird es ihr bewusst. Während sie ihren Gedanken nachhängt, blafft die Schwester wie gewohnt ihren Sohn an und beklagt sich über den Ärger, der ihr tagtäglich widerfährt. Schuld sind immer die anderen. Nichts als Frust, Misstrauen und Selbstsucht. Ein Muster, das uns in „Schlamassel...