Kolumne | Besser leben lernen – von „Migrantenmuttis“
Neulich las ich Elina Penners sehr unterhaltsames Buch Migrantenmutti. Darin erzählt sie von ihrer Kindheit als Tochter von Einwanderern sowie von Mutterschaft jenseits der Grenzen einer gut situierten Mittelklasse. Penners These lautet, dass sich weiße Mittelklassemütter das Leben unnötig schwer machen. Etwa dann, wenn sie sich über Ernährungsfragen oder die richtige Schulranzenwahl den Kopf zerbrechen. Hierfür hätten Migrantinnen oder Alleinerziehende gar keine Zeit.
Wer die viel beschworene mentale Last („mental load“) der Frauen vor allem in Fragen der Kindergeburtstagsorganisation oder Vollwertkostverabreichung sieht, der hat vermutlich keine existenziellen Sorgen. Migrantenmutti ist die Aufforderung, sich einfach mal locker zu machen
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