Implantierbare Blutpumpen haben sich bei erwachsenen Patient:innen mit Herzinsuffizienz als Standardtherapie etabliert. Für betroffene Kinder stehen jedoch aufgrund ihrer anatomischen und physiologischen Gegebenheiten bis heute nur nicht-implantierbare Pumpensysteme zur Verfügung, die keine Entlassung der Patient:innen aus dem Krankenhaus erlauben. Mit der Forschungsarbeit am CD-Labor für Mechanische Kreislaufunterstützung der MedUni Wien sollen implantierbare Blutpumpen zur Herzunterstützung auch für pädiatrische Patient:innen mit versagenden Herzen anwendbar werden. Dadurch sollen sowohl deren Lebenserwartung und Lebensqualität als auch die entsprechenden Heilungschancen deutlich verbessert werden.