Niko Paech: „Ich halte gerne die Grabrede auf Konsumdenken und unser Wohlstandsmodell“
An einer Stelle im Videogespräch erklärt Niko Paech, dass der Computer auf seinem Tisch aus dem Elektroschrott der Uni Siegen stamme. Er forscht und lehrt dort zu Nachhaltigkeit und Postwachstumsökonomie. Den Rechner hat er repariert, das Betriebssystem ist lizenzfrei. Im Kern geht es Paech um einen Freiheitsbegriff als Basis eines ethischen Lebens. Dafür müsse jeder selbst überprüfen, wie viel Ressourcen er oder sie verbrauchen sollte.
der Freitag: Herr Paech, eine der Grundlagen für Postwachstum ist Genügsamkeit. Haben Sie den Eindruck, dass das eine prima Perspektive ist, um die Theorie unter die Leute zu bekommen?
Niko Paech: Grundlage der Postwachstumsökonomie ist die Thermodynamik. Und eine darauf fußende wachstumskritische Analyse
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