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FC Bayern: Bosse äußern sich zu Protest gegen Rückkehr von Jérôme Boateng

Beim Topspiel gegen Borussia Dortmund protestierten Bayern-Fans gegen eine Rückkehr von Jérôme Boateng. Jetzt haben sich die Bosse dazu geäußert. Aus München berichtet Julian Buhl Mit dem 2:1 im Topspiel gegen Borussia Dortmund gelang dem FC Bayern der elfte Sieg im elften Pflichtspiel dieser Saison. Sportlich könnte es momentan also nicht besser laufen. Und dennoch gab es am Samstagabend unmittelbar nach Abpfiff in den Katakomben der Arena ein unangenehmes Thema, an dem die Bayern-Bosse einfach nicht vorbeikamen: die Fanproteste gegen eine mögliche Rückkehr von Jérôme Boateng als Trainerhospitant zum Rekordmeister. Unmittelbar nach der Halbzeitpause waren in der Südkurve im Block der Ultrafans gleich mehrere gegen den früheren Bayernprofi gerichtete Transparente zu sehen. Darauf stand unter anderem geschrieben: "Wer dem Täter Raum gibt, trägt seine Schuld mit. Kein Platz mehr für Boateng!" Noch einige weitere, in der Wortwahl deutlich derbere Protestparolen, waren darauf zu lesen. (Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern-Fans mit Protest gegen Boateng-Rückkehr ). Ex-Spieler will Erfahrung sammeln: Fan-Protest gegen Boateng-Hospitation "Kein Platz für Täter": Bayern-Fans mit Protest gegen Boateng-Rückkehr Auch Sportvorstand Max Eberl waren die Plakate nicht entgangen. "Das Thema ist halt gerade sehr groß aus dem Nichts für mich", sagte er, als er in den Katakomben der Arena darauf angesprochen wurde und erklärte: "Also Jérôme hat Vinnie (Bayern-Trainer Vincent Kompany) gefragt, ob er mal bei ihm hospitieren kann, also für einige Tage mal einfach über die Schulter schauen kann und das Training angucken kann." Eberl über Boatengs Rückkehr: "Es ist kein Problem" Eberl weiter: "Es geht um keine Anstellung. Es geht nicht um eine feste Position im FC Bayern. Es geht einfach darum, Trainingseinheiten anzuschauen und zu entscheiden, ob das in Zukunft für ihn ein Weg sein kann. Um nichts mehr geht es." Wie der FC Bayern als Klub dazu steht? "Wir würden es billigen", sagte Eberl. "Wir sagen, es ist kein Problem, so eine Hospitation." Für viele Fans ist es das aber offenbar schon. Einige Anhänger haben auf der Plattform "change.org" eine Petition gestartet. Diese trägt den Titel: "Grenzen setzen gegen misogyne Gewalt: Jérôme Boateng darf nicht zurück zum FC Bayern." Bisher haben knapp 6.000 Personen (Stand: 18. Oktober, 23.00 Uhr) die Petition unterschrieben. In der Beschreibung der Unterschriftensammlung gehen die Initiatoren darauf ein, dass der Ex-Fußballer von einem Gericht 2024 wegen vorsätzlicher Körperverletzung an seiner Ex-Freundin Kasia Lenhardt schuldig gesprochen und verwarnt worden war. Als vorbestraft gilt er gesetzlich aber nicht. Boateng bestreitet, jemals eine Frau geschlagen zu haben. Lenhardt nahm sich 2021 allerdings das Leben. Dreesen bestätigt: Boateng-Rückkehr bereits beschlossen Während Eberl bei dieser heiklen Thematik noch im Konjunktiv geblieben war, schuf Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen wenige Minuten später an gleicher Stelle in der Interviewzone dagegen bereits Tatsachen. Und verkündete, dass die vorübergehende Rückkehr von Boateng zum Rekordmeister bereits beschlossene Sache sei. Er wolle "ungern was zu den Vorgängen sagen, wie es jetzt dazu gekommen ist, dass Jérôme jetzt einige Tage bei uns beim Training ist", sagte er. Es sei "ein Thema, das besprochen wurde". Dabei würde es sich laut Dreesen nur um "ein paar Tage" handeln, die Boateng demnächst bei den Bayern-Profis und Chefcoach Kompany verbringen werde. "Vincent und Jérôme kennen sich aus alten Zeiten. Es gab jetzt eine Vereinbarung, dass Jérôme einfach einige Trainings mitbetrachtet und mitzuschaut. Das ist es dann auch schon und dann werden wir weitersehen" sagte Dreesen. Dreesen: "Jedem Menschen steht eine Resozialisierung zu" Es ist nicht das erste Mal, dass die Fans sich gegen eine Rückkehr von Jérôme Boateng zum FC Bayern wehren. Bereits vor zwei Jahren hatte der damalige Coach Thomas Tuchel in Erwägung gezogen, Boateng als Verteidiger an die Säbener Straße zu holen. Der Spieler war damals ohne Vertrag. Dreesen erinnerte daran, dass auch er "damals ja durchaus etwas dazu beigetragen" habe, "die Thematik dann auch vernünftig zu behandeln. Es ist ein komplizierter Fall. Ich glaube, dass jedem Menschen auch eine Resozialisierung zusteht." Nach Eberl betonte auch Dreesen: "Wir haben kein Anstellungsverhältnis mit Jérôme. Er ist bei uns ein langjähriger Spieler gewesen, der mit uns viele Titel gewonnen hat." Und wenn es diese Vereinbarungen zwischen ihm und Kompany gebe, dass Boateng "einige Trainings mitzuschaut und auch schaut, wie das so ist als Trainer, dann ist das absolut in Ordnung". Boateng wird also definitiv demnächst zum FC Bayern zurückkehren. "Im Übrigen sollte man sich das Urteil auch in Gänze dann anschauen", führte Dreesen weiter aus. Wenn er sich "einige Veröffentlichungen anschaue, dann ist eben dieser Urteilsspruch nur in einigen Sequenzen abgebildet worden", so Dreesen. Die zuständige Richterin habe aber "durchaus ein paar mehr Erklärungen gegeben". Dreesen abschließend: "Es steht mir auch nicht zu, das zu beurteilen. Ich denke nur, dass zu einer Bewertung eines solchen Falls eben auch gehört, dass man einem Menschen auch wieder eine Chance gibt." Damit ist aber auch klar, dass das Thema Boateng die Bayern-Bosse auch in den kommenden Wochen weiter begleiten wird. Möglicherweise auch bei der Mitgliederversammlung am 2. November.

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