Timo Hübers erlebte im Spiel gegen Dortmund einen schlimmen Fußballabend, der für den Kölner im Krankenhaus endete. Im Anschluss sprach sein Trainer. Es war ein Schock für den 1. FC Köln : In der Bundesligapartie bei Borussia Dortmund am Samstagabend (0:1) ging Abwehrchef Timo Hübers nach einem Zweikampf mit BVB-Stürmer Serhou Guirassy in der Schlussphase zu Boden. Er hatte sich unglücklich das Knie verdreht, bleibt liegen. Einige Kölner Profis schlagen umgehend die Hände über den Köpfen zusammen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht griff sich Hübers immer wieder an den Kopf. Er musste im Anschluss mit einer Trage vom Feld gebracht werden. Dabei hatte er Tränen im Gesicht und zog sich das Trikot vor die Augen. Horrorverletzung: Tränen bei Köln-Profi Kölns Trainer Lukas Kwasniok sagte im Anschluss bei der Pressekonferenz: "Ich habe ihn kurz gesehen, er hat geweint, er hat Schmerzen. Es geht ihm einfach miserabel. So deutlich kann man es sagen und alles Weitere kann ich jetzt nicht beantworten. Ich weiß nicht, wie er nach Hause transportiert wird oder ins Krankenhaus, weil ich die Möglichkeit nicht mehr hatte, mit ihm zu sprechen." "Sieht sehr bescheiden aus" Dann fügte der Coach an: "Uns geht es schlecht, aber es geht nicht um uns, es geht um ihn. Wir hoffen, dass es einigermaßen glimpflich ausgeht, aber es sieht sehr bescheiden aus." Hübers' Teamkollege Dominique Heinz sagte bereits nach der Partie bei Sky: "Ich hoffe, dass noch irgendwas zu retten ist. Es sah auf jeden Fall nicht gut aus." Für die Mannschaft bitter, da Hüber nun ein langer Ausfall droht. Auch für den Verteidiger selbst war der Verlauf des Abends ernüchternd in Anbetracht der Tatsache, dass er bereits zwei Kreuzbandrisse in jüngster Vergangenheit hatte. 2016 erlitt er einen solchen im rechten Knie, 2018 dann im linken. Zudem läuft das Arbeitspapier von Hübers im kommenden Sommer aus. Laut "Bild" hat der Spieler daher keine Perspektive, sollte er rund sechs Monate ausfallen. Eine Möglichkeit ist laut der Zeitung, dass der Klub Hübers dennoch einen neuen Vertrag mit einem Jahr Gültigkeit aus Wertschätzung anbietet.