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DFB-Pokal: Sandro Wagner und FC Augsburg scheitern am VfL Bochum

Die Luft für Sandro Wagner in Augsburg wird immer dünner. Im DFB-Pokal blamiert sich sein Team gegen einen Zweitligisten. Gladbach wiederum atmet auf. Für den FC Augsburg ist in der zweiten Runde des DFB-Pokals überraschend Endstation: Die Fuggerstädter unterlagen am Dienstagabend vor heimischem Publikum Zweitligist VfL Bochum mit 0:1 (0:1). Nach der 0:6-Pleite am Wochenende gegen RB Leipzig in der Bundesliga ist das der nächste Tiefschlag für den FCA und Trainer Sandro Wagner . In den vergangenen zwei Monaten konnte Augsburg nur einen einzigen Sieg einfahren. Im Achtelfinale des DFB-Pokals steht wiederum Borussia Mönchengladbach . Die "Fohlen" rangen den Karlsruher SC mit 3:1 (1:0) nieder und tankten Selbstvertrauen für den Abstiegskampf in der Bundesliga. RB Leipzig gab sich parallel beim Gastspiel bei Drittligist Energie Cottbus keine Blöße und siegte mit 4:1 (3:0). FC Augsburg – VfL Bochum Gerrit Holtmann gelang für den VfL Bochum in der 39. Minute das Tor des Abends. Der Druck auf FCA-Trainer Sandro Wagner wächst. Am Freitag müssen sich die angeschlagenen Augsburger in der Liga gegen Borussia Dortmund erheblich steigern, um nicht noch weiter abzustürzen. Wagner hatte nach dem Debakel gegen Leipzig versucht, die Lage zu entschärfen. "Man stellt es sich von außen dramatischer vor, als es innen ist", sagte er. "Wenn du gewinnst, bist du nicht der Coolste – und wenn du verlierst, bist du nicht der Blödeste." Er fungiere auch gerne "als Schutzschild". Gegen Bochum brachte Wagner sechs neue Spieler. Die große Verunsicherung war dem FCA dennoch deutlich anzumerken, die Fehlerquote hoch. Der VfL hatte vor der Pause die besseren Chancen, auch wenn Marius Wolf und Ismaël Gharbi bei Lattentreffern Pech hatten (25.). Nach der Pause drängte Augsburg zwar, agierte aber wenig effektiv. Der VfL verteidigte mit Leidenschaft und blieb bei Kontern gefährlich. Borussia Mönchengladbach – Karlsruher SC Shūto Machino (3.) mit seinem ersten Tor für die Borussia, Nico Elvedi (51.) und Haris Tabaković (89.) führten ihr Team vor 48.023 Zuschauern zum Heimsieg. Der KSC verschlief den Start beider Halbzeiten, durfte nach dem Treffer von Fabian Schleusener (59.) aber noch einmal hoffen. Der von fast 6.000 Fans unterstützte KSC hatte dem Powerplay der Gladbacher zunächst nichts entgegenzusetzen. Die Elf spielte bissig und schnell, ehe plötzlich nicht mehr viel lief und Karlsruhe zu Chancen kam. In der 29. Minute lag der Ball schon im Tor, doch Schiedsrichter Bastian Dankert hatte die Situation wegen eines Handspiels zuvor abgepfiffen. In der Neuauflage des Endspiels von 1960, an das die Gladbach-Anhänger zu Beginn mit einer großen Choreografie erinnerten, schöpfte der KSC nun Mut. Kurz vor der Pause hätte der Ausgleich fallen müssen: Ein zu kurzer Rückpass von Machino landete bei Lilian Egloff, der frei vor dem Tor an Schlussmann Moritz Nicolas scheiterte (41.). Auch in der zweiten Halbzeit gelang Gladbach ein perfekter Start: Elvedi war nach einer Ecke von Kevin Stöger per Kopf zur Stelle. Nach dem Treffer von Schleusener, der schon in der ersten Runde zwei Tore erzielt hatte, entwickelte sich dann ein echter Pokalkampf mit Chancen auf beiden Seiten. Tabaković traf letztlich zur Entscheidung. FC Energie Cottbus – RB Leipzig Der Sieg der Leipziger geriet angesichts eines tragischen Zwischenfalls um einen RB-Anhänger in den Hintergrund. Der Klub teilte den Tod des Fans noch während des Spiels mit. Beide Fanlager stellten daraufhin ihren Support ein , ehe die Cottbuser nach rund einer Viertelstunde wieder ihr Team anfeuerten. Die Gastgeber hatten durch Merveille Biankadi die erste Chance, doch RB-Keeper Maarten Vandevoordt parierte den Schuss aus halblinker Position (8.). Johan Bakayoko (13.) nutzte auf der anderen Seite die erste Chance zur Führung, als er von halbrechts in den Strafraum zog und aus 14 Metern in die kurze Ecke traf. FCE-Keeper Marius Funk verhinderte mit einer Parade gegen Christoph Baumgartner (16.) das frühe 0:2. Als der Österreicher dann nach einer Raum-Ecke per Kopf (28.) traf, war Funk machtlos. Dann spitzelte Christoph Baumgartner (37.) technisch versiert einen schnell ausgeführten Freistoß von Raum im Strafraum an Funk vorbei zum 3:0. Nach der Pause gelang Ezechiel Banzuzi sogar das vierte Leipziger Tor (59.). Erik Engelhardt gelang der Cottbuser Ehrentreffer (86.).

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