Bis zum Schluss beteuert ein 39-Jähriger seine Unschuld. Er soll am 28. Dezember den Vater des neuen Mannes seiner Ex-Frau erstochen haben. Im Prozess im Wiener Landl schiebt er ausgerechnet die Schuld auf den Sohn des Opfers. Dieser war untergetaucht – bis jetzt. Die Geschworenen glauben dem Sohn mehr, als dem Angeklagten. Der 39-Jährige fasst nicht rechtskräftig die Höchststrafe aus.