Christian Leye über die Stahlindustrie: „Zehntausende Arbeitsplätze sind akut gefährdet“
Sollte Deutschland seine Stahlproduktion ins Ausland verlagern, könnte das im Falle einer globalen Krise gravierende wirtschaftliche Folgen haben. Darauf weist eine Untersuchung von Ökonomen der Universität Mannheim hin. Nach Berechnungen der Studie drohen der deutschen Volkswirtschaft Wertschöpfungsverluste von bis zu 50 Milliarden Euro pro Jahr, falls das Land ohne eigene Stahlproduktion in einen weltweiten „Stahlschock“ gerät.
Hohe Energiepreise und importierter Billigstahl aus China setzen der Branche erheblich zu. Laut einer aktuellen Statistik der „Wirtschaftsvereinigung Stahl“ ist die Rohstahlerzeugung zwischen Januar und September um fast elf Prozent zurückgegangen. Auf dem Spiel stehen also nicht weniger als Zehntausende Arbeit
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.