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Putins Weltraumbahnhof Wostotschny hat keinen Strom mehr

Am russischen Weltraumbahnhof Wostotschny gibt es erneut Probleme. Die Baufirma hat offenbar die Stromrechnung nicht bezahlt. Eines von Wladimir Putins Vorzeigeprojekten, der Weltraumbahnhof Wostotschny, ist in Schwierigkeiten geraten. Die in der Region Amur nahe der chinesischen Grenze gelegene Anlage ist vom Stromnetz getrennt worden. Hintergrund sind Zahlungsschwierigkeiten bei der federführenden Baufirma PSO Kazan. Sie hat offenbar die Stromrechnung nicht bezahlt. In dem Komplex befinden sich derzeit zwei Startrampen, insgesamt sind sieben geplant. Mit Wostotschny will sich Russland unabhängiger von Baikonur in Kasachstan machen, wo die meisten russischen Raketenstarts stattfinden. Wirtschaft unter Druck: Putins System droht zu scheitern Trumps Sanktionen: Die Folgen sind bereits sichtbar Die Arbeiten an Wostotschny begannen 2011 und wurden wiederholt von Skandalen erschüttert. Wie das Nachrichtenportal Ars Technica schreibt, hatte es Beschwerden wegen nicht bezahlter Löhne gegeben, außerdem sollen 126 Millionen Dollar aus den Kassen verschwunden sein. Ein Mitarbeiter, der in einem mit Diamanten besetzten Mercedes vorfuhr, sei wegen Unterschlagung festgenommen worden, berichtete das Portal. Weitere Offizielle wurden wegen Korruption oder schlechten Leistungen von Juri Borissow, damals Chef der russischen Raumfahrtbehörde, entlassen. Klage gegen Baufirma eingereicht Der weitere Ausbau ist durch den Stromausfall erst einmal gestoppt. Wie die "Moscow Times" berichtet, soll es sich um 627.000 US-Dollar handeln, die von der Far Eastern Energy Company (DEK) eingefordert werden. Und weil es bislang keinen Zahlungseingang gab, hat der Energieversorger laut Bericht der russischen Zeitung jetzt den Strom für große Teile der Anlage abgestellt. Es soll auch eine Klage gegen die Baufirma geben, in der sie beschuldigt wird, zahlungsunfähig zu sein. Der Energieversorger betonte gegenüber der Zeitung, dass er wiederholt an die Geschäftsführung des Schuldnerunternehmens appelliert und die vollständige Begleichung der Schulden gefordert habe, die Bauherren jedoch nicht auf diese Forderungen reagiert hätten. "Solange die Schulden nicht vollständig beglichen sind, werden die restriktiven Maßnahmen verschärft", hieß es weiter. Schon früher Rechnungen nicht bezahlt Die Startrampen seien derzeit noch nicht betroffen, meldete der Betreiber des Weltraumbahnhofs. Von Nikolai Nowikow, CEO der Betreiberfirma, erfuhr die "Moscow Times", dass man damit rechne, dass die Rechnung Ende November beglichen werde. Dies ist nicht der erste Konflikt zwischen den beiden Unternehmen. Im Mai 2024 hatte das Energieunternehmen eine erste Klage gegen PSO Kazan eingereicht, woraufhin die damals aufgelaufenen Schulden zurückgezahlt wurden. Im Februar 2025 drohte der Stromlieferant aufgrund einer Schuld in Höhe von 25,6 Millionen Rubel (274.000 Euro) mit der Trennung eines der Anschlusspunkte auf der Baustelle des Angara-Startkomplexes. Die Angara-5 sind moderne russische Raketen. Im Jahr 2025 gab es bereits drei Starts, wie die russische Raumfahrtwebseite "Russian Webspace" berichtete. Vertrag wurde ursprünglich zurückgezogen Dass PSO Kazan den Vertrag für den Bau 2017 überhaupt bekam, war eine Überraschung. Das Unternehmen gehört einem russischen Milliardär aus der Stadt Kazan, Rawil Ziganschin, der zuvor für den Bau von Sportarenen in der Republik Tatarstan bekannt war. Ein Jahr später wurde der Vertrag zunächst wieder aufgelöst – kriminelle Aktivitäten und Verzögerungen wurden laut "Russian Webspace" als Grund angegeben. Da sich aber keine Firma fand, die zu den Bedingungen der russischen Weltraumagentur Roskosmos die Startrampen und zugehörigen Gebäude bauen wollten, bekam PSO Kazan den Auftrag erneut. Fraglich ist, wie es jetzt mit der Anlage überhaupt weitergeht. Wladimir Putin besuchte sie zuletzt 2023 zusammen mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un . Zwar wurden die Startrampen nach Verzögerungen fertiggestellt, allerdings gab es bislang nur wenige Starts. 2016 hob eine Sojus-Rakete von der 1S-Rampe ab, acht Jahre später startete eine Angara-Rakete erstmals von der 1A-Rampe. Während es auf der 1S-Rampe bislang insgesamt sieben Starts gab, ist die 1A-Anlage seit vergangenem Jahr ungenutzt.

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