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Museen als Bremse für Kunstverlage

Kunst für die Massen: in Museumssälen ja, in Alben nein (Foto: Alexander Awilow/AGN Moskwa)

Rechtskonflikt

Es ist oft nicht einfach, sich in den gesetzlichen Bestimmungen zurechtzufinden. Im russischen Zivilgesetzbuch gibt es einen Artikel über den Übergang eines Werks in das öffentliche Eigentum. Wenn seit dem Tod des Autors mehr als 70 Jahre vergangen sind, kann jede Person sein Werk ohne Zustimmung und ohne Vergütung nutzen. Es gibt jedoch noch eine weitere Rechtsnorm, das Gesetz „Über den Museumsbestand“. Darin heißt es, dass für die Herstellung von Souvenirs oder Druckerzeugnissen mit Exponaten die Genehmigung der Museumsleitung erforderlich ist. Dafür verlangen russische Museen Geld. Das Gesetz enthält keine Tarife für die Nutzung digitaler Kopien von Kunstwerken. Die Museen legen die Preise selbst fest.

Unerschwinglich teuer

Buchverleger behaupten, dass die Preise oft kosmisch sind. Die Zeitung „Kommersant“ gibt folgende Zahlen an: Manchmal übersteigen die Zahlungen für die Verwendung von Abbildungen von Kunstwerken in einem Buch 600 000 Rubel (etwa 6380 Euro). Allein diese Kosten für das Nutzungsrecht digitaler Abbildungen in einem Bildband machen viele Buchverlagsprojekte unrentabel.

Wenn man dazu noch die Kosten für die Herstellung von Kunstbänden hinzurechnet, zu denen der Kauf von hochwertigem Papier und die ständig steigenden Druckkosten gehören, ist die Enttäuschung der Verlage verständlich. Nur wenige Kunstliebhaber können sich den Kauf einer solchen Publikation leisten. Überdies verlangen einige Inhaber von Bildrechten einen Prozentsatz der Auflage. Einige verpflichten den Verleger, das Layout des gesamten Albums mit ihnen abzustimmen.

Es braucht klare Regeln

Nun gehen die Verleger in die Offensive, haben dabei aber einen Umweg gewählt. Sie diskutierten auf dem Forum „Keine Kinderprobleme auf dem Kinderbuchmarkt“ die aktuelle Situation und verabschiedeten eine Erklärung, die sie an die erste stellvertretende Vorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für Familienschutz, Vaterschaft, Mutterschaft und Kindheit, Tatjana Buzkaja, schickten. Die Verfasser des Schreibens schlugen vor, eine Gesetzesänderung vorzunehmen, wonach Verlage keine Genehmigung von Museen für die Verwendung von Bildern einholen müssen (und dementsprechend keine Gebühren zahlen müssen), da deren Sammlungen öffentlich zugänglich sind. Ihrer Meinung nach würde dies die Popularisierung des kulturellen Erbes Russlands fördern. Eine weitere Option wäre die Schaffung klarer Vorschriften für die Einholung der Zustimmung der zuständigen Einrichtungen und die Automatisierung dieses Prozesses durch die Verwendung eines Katalogs der Museumsbestände.

Alle Register ziehen

Der Adressat ist richtig gewählt. Der Hinweis auf Probleme mit Kinderbüchern wird helfen, die Sache voranzubringen. Ein weiterer Hebel ist Nationalstolz. Die Zeitung „Kommersant“ zitiert die Worte der Vertreterin des großen Verlagskonzerns „Exmo-AST“ Jekaterina Koschanowa. „Im Grunde genommen können wir nicht so viele Bücher über russische Kunst herausgeben, wie nachgefragt werden. Es ist viel einfacher, Bücher über ausländische Kunst zu veröffentlichen, da die führenden Museen der Welt kostenlos Reproduktionen und Bilder in guter Qualität zur Verfügung stellen. Die weltweite Praxis ist darauf ausgerichtet, die Kultur weltweit zu fördern. Wir haben einen etwas anderen Fokus: Museen müssen sich rentieren.“

Sascha Paraponow

Запись Museen als Bremse für Kunstverlage впервые появилась Moskauer Deutsche Zeitung.

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