Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser, seit einem Jahr ist die Welt eine andere. Die internationale Politik, Handels-, Kriegs- und Friedensdiplomatie, auch Deutschlands Rolle zwischen Krisen und Chancen: Seit Donald Trumps Wiederwahl als US-Präsident haben sich die globalen Koordinaten verschoben. Täglich feuern die Washingtoner Nachrichtenkanonaden, Trump tut dieses und droht jenem, Donald hier und Donald da, und immer wieder ändert der mächtigste Mann der Welt seine Meinung. Trump setzt Unberechenbarkeit als Druckmittel ein, sie ist seine wirksamste Waffe: Weil niemand genau weiß, ob er seinen permanenten Verlautbarungen wirklich Taten folgen lässt, müssen alle sie fürchten. Auf diese Weise eignet er sich mehr Macht an, als sie der US-Präsident gemäß der US-Verfassung und aufgrund Amerikas schwächelnder Stellung in der Welt eigentlich besitzt. Manche seiner Ankündigungen wirken skurril, anderen lässt er brachiale Taten folgen – und kaum jemand wagt es, sich ihm entgegenzustellen. Die Opposition wirkt ein Jahr vor den nächsten Zwischenwahlen immer noch paralysiert, daran ändert auch der Sieg des demokratischen Außenseiters Zohran Mamdani bei der Bürgermeisterwahl in New York nichts. Wie also lautet die internationale Zwischenbilanz nach einem Jahr Donald Trump? Welche Entscheidungen haben Bestand, was entwickelt sich gefährlich, was wendet sich aber auch zum Besseren? Und wie ist Deutschland davon betroffen? Darüber spreche ich im Tagesanbruch-Podcast mit David Schafbuch, dem künftigen New-York-Korrespondenten von t-online, und mit Laura von Daniels aus der Forschungsgruppe Amerika der Stiftung Wissenschaft und Politik, dem wichtigsten politischen Thinktank in Berlin. Die Beobachtungen und Einschätzungen meiner beiden Gäste sind hörenswert: Abonnieren auf Spotify | Apple Podcasts || Transkript lesen Anschließend wünsche ich Ihnen ein erholsames Wochenende. Am Montag meldet sich meine Kollegin Christine Holthoff bei Ihnen, dann beginnt die Weltklimakonferenz in Brasilien. Angesichts der dramatischen Erderhitzung könnte sie kaum brisanter sein. Ihr Florian Harms Chefredakteur t-online E-Mail: t-online-newsletter@stroeer.de Gefällt Ihnen der Tagesanbruch? Dann leiten Sie diesen Newsletter an Ihre Freunde weiter. Haben Sie diesen Newsletter von einem Freund erhalten? Hier können Sie ihn kostenlos abonnieren. Alle bisherigen Tagesanbruch-Ausgaben finden Sie hier . Alle Nachrichten von t-online lesen Sie hier . Mit Material von dpa.