Tower-Inferno und lange Nacht: Wie die „Freitag“-Redaktion den 11. September erlebte
Im dritten Stock des zweiten Hinterhofs an der Potsdamer Straße 89 hat der Freitag seit April 1999 sein mittlerweile drittes Domizil in Berlin gefunden. Am späten Nachmittag des 11. September 2001, einem Dienstag, werden letzte Fahnen Korrektur gelesen, um die Ausgabe 38 abzuschließen. Was bleibt, ist das Überspiel der Daten in die Druckerei.
Gegen 17 Uhr stürzt ein Kollege aus der Zeitschriftenredaktion im gleichen Haus zu uns herauf und ruft: „Schaltet n-tv ein. Das müsst ihr sehen!“ Wir haben im Grafikraum einen kleinen Kofferfernseher, der höchst selten benutzt wird, nun aber groß genug ist, um unser Erkenntnisvermögen zu überfordern.
Wir sehen die brennenden Zwillingstürme des World Trade Center in New York, getroffen vo
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