Die USA kämpfen mit der längsten Haushaltssperre ihrer Geschichte. Das hat auch Folgen für US-Soldaten in Deutschland. Jetzt gibt die US-Armee ungewöhnliche Tipps. Wegen der anhaltenden Haushaltssperre in den USA bangen auch in Deutschland stationierte US-Soldaten um ihr Geld. Nun sprach die US-Army auf ihrer Webseite eine ungewöhnliche Empfehlung aus. Die US-Armee veröffentlichte Tipps und Tricks, wie US-Soldaten hierzulande den Shutdown überstehen können. An erster Stelle der Liste mit deutschen Hilfsorganisationen nannte die Armee die Tafel Deutschland als Anlaufstelle – mit dem Hinweis, dass dort Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilt werden. US-Präsident poltert: Mamdani erlaubt sich Scherz über Trump Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen in den USA im Überblick Ebenfalls nannte die Armee die Vereine Foodsharing und Essen für alle, die überschüssige Lebensmittel retten und verteilen, sowie die Initiative Too Good To Go und die Telefon-Hotline Verbraucherlotse. Inzwischen hat die US-Armee die Liste wieder von ihrer Seite entfernt. Shutdown dauert so lange wie noch nie Berichten zufolge konnten in Deutschland stationierte US-Soldaten Ende Oktober noch bezahlt werden. Wie es mit der nächsten Zahlung Mitte November aussieht, ist allerdings ungewiss. Dem US-Sender CBS-News sagte US-Finanzminister Scott Bessent: "Ab dem 15. November werden unsere Soldatinnen und Soldaten, die bereit sind, ihr Leben zu riskieren, kein Gehalt mehr bekommen können." Der Shutdown dauert seit 36 Tagen an – so lange wie noch nie in der US-Geschichte. Der Grund: Republikaner und Demokraten können sich weiterhin nicht auf einen Haushalt einigen. In den USA wurden deshalb rund 750.000 Bundesbedienstete in den Zwangsurlaub geschickt.