Der Dokumentarfilm eines slowenischen Regisseurs hat vor drei Jahren die Welt erschüttert. In seiner „Sarajevo Safari“ erzählt Miran Zupanic über „wohlhabende ausländische Touristen“, die während der Belagerung von Sarajevo (1992-1996) angeblich dafür bezahlt haben, auf Zivilisten zu schießen. Historiker und Journalisten haben die im Film aufgestellten Behauptungen teilweise angezweifelt. Doch nun ermittelt die Staatsanwaltschaft in Mailand gegen mehrere mutmaßliche „Sniper-Touristen“.